Palma: Kunst an fremden Wänden

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Wenn wildfremde Menschen wahllos die Wände anderer Leute bepinseln, heißt das in unserer Gesellschaft nicht Sachbeschädigung, sondern Graffiti. Graffitikunst gibt es in jeder Stadt der Welt: Politische, erotische, schöne, hässliche. Und viel unnütze. Mal wird mit „Tags“ gearbeitet, mit denen sich die „Künstler“ eine Art Copyright sichern. Oder es werden Plakate geklebt und nach Gusto wieder entfernt. Oder auch nicht.

In der Stadt, in der ich gewöhnlich lebe, geht man gegen Graffitikünstler rigoros vor. Im Haushaltsplan von Montréal werden jährlich mehr als 10 Millionen Dollar allein für die Beseitigung von Graffiti bereitgestellt. Ich finde das übertrieben.

Ich weiss nicht, welchen Stellenwert Graffiti bei der Stadtverwaltung von Palma hat. Vermutlich geht man gnädiger mit denen um, die Graffiti als Kunst betrachten. Viele der Objekte, die ich gestern und heute bei einem Gang durch Palma fotografiert habe, waren schon vor vier, fünf Jahren da. Das wäe in Montréal nur schwer vorstellbar.

Vielleicht liegt die längere Haltbarkeitsdauer der „Graffs“ aber auch nur am milden Klima auf Mallorca. So oder so: Bei manchen lohnt es sich, hinzuschauen. Viel Spass!

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