Kuba: Nicht alles Zucker

kubabannerEs ist viel geschrieben worden in den letzten Tagen über die wirtschaftliche Öffnung Kubas, über die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Havanna und Washington. Und auch darüber, was die neue politische Entwicklung für die Bewohner der karibischen Zuckerinsel bedeuten könnte.

Einer der besten Artikel, die ich zu diesem Thema gelesen habe, erschien bei SPIEGEL-Online. „Kuba: Endstation Sehnsucht“ heißt er. Eine unverschnörkelte Analyse dessen, was in Castros Kuba war, ist und möglicherweise sein wird.

Als einer derjenigen, die sich der Faszination Kubas nicht entziehen konnten, habe ich die Insel mehr als ein halbes Dutzend Mal besucht und weiss nur zu gut, dass zwischen Havanna, Varadero und Cienfuegos nicht alles Zucker ist.

Traumhafte Kulissen zwar mit unvergleichlich schönen Stränden. Aber auch Armut, verfallene Straßenzüge und Trostlosigkeit, wie man sie auf einer karibischen Sonneninsel nicht vermuten würde.

Wenn in Kuba erst einmal die Hiltons, Burger Kings und McDonalds Fuß gefasst haben, wird es wohl bald schon vorbei sein mit dem tristen Charme, der bei jedem meiner Besuche wie ein Schleier über der Insel lag.

Schade eigentlich.

Hier finden Sie >>> meine persönlichen Erinnerungen an Kuba <<<

Dazu gibt’s noch eine >>> Bildergalerie mit Kuba-Impressionen <<<

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6 Gedanken zu „Kuba: Nicht alles Zucker

  1. Ich habe die ehemalige DDR ein Jahr nach der Öffnung drei Wochen besucht, quer durchs Land von der Zingst bis Rügen. Viele Gespräche, Straßen und Menschen noch im solidarischen Zustand des Nicht-Funktionierens, sondern Lebens.
    Die Veränderung heute hat lediglich unterschiedliche Kapitalströme und damit sehr unterschiedliche Entwicklungen gebracht mit dem Erfolg, daß die einzige Solidarität, die noch funktioniert, die der Rechten ist: Unzufriedenheit und das Gefühl, benachteiligt zu sein, solidarisiert eben.
    Das wünsche ich Cuba nicht. Es war arm, aber ähnlich wie unter Mao in China ist niemand verhungert. Jetzt wird es bald Arme und Reiche geben und amerikanische Konzerne, die an den Touristen verdienen. Für die Armen des Landes wird sich nichts ändern, außer vielleicht, daß es statt dem Gemüse vom mühsam bewirtschafteten Acker mangels Ackers dann McDoof-„Brötchen“ gibt.

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  2. Der Neustart für die US – kubanischen Beziehungen ist meiner Meinung nach der beste und einzig richtige Weg. Ja, es wird bestimmt ein sehr lange und schwere Zeit werden. Menschenrechte, US – Grosskonzerne und auch Fastfood , aber letztendlich überwiegt das Positive! Meine Freunde auf Kuba sind ecstatic und voll Erwartungen, Tatendrang & Hoffnung. Jetzt ist die Zeit den Verfall zu stoppen und die marode Bausubstanz zu retten. Das wiederum braucht Kapital. Mr.Putin hat Kuba kürzlich seine Schulden erlasen. Was erwartet,erhofft er sich als Gegenleistung ? Mr.Obama ist ganz gewiss kein gewöhnlicher
    ‚ lame duck ‚ President ! Er nutzt seine verbleibende Amtszeit ,trotz aller GOP Hürden, sehr eindrucksvoll ! Ich freu mich auf meinen nächsten Kuba Besuch !

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  3. Kuba würde ich auch gerne mal besuchen, ein Arbeitskollege war vor einigen Wochen da und war ganz begeistert. Ich bin gespannt wie es mit Kuba in den nächsten Jahren weiter geht!

    btw: Die Bildgalerie öffnet sich nicht, man bekommt den Fehler „Seite nicht gefunden“

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  4. Du schreibst das richtig; wenn mal McDonalds und Hiltons eingezogen sind…., auch auf Curaçao haben diese Ami-Konzerne nicht viel positives ausgeloest. Bon Bini aus der Karibik.

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