Der etwas andere Ballermann

Magaluf ist der schlimme Bruder des Ballermann. Während in Arenal die Saufgelage deutscher Touristen eher zurückgegangen sind, gibt die vor allem bei Briten beliebte Partymeile westlich von Palma richtig Gas.

So schlimm geht es in dem Ferienort zu, dass einige mallorquinische Ärzte neulich Alarm schlugen: Um die Krankenhäuser zu entlasten, fordern die Mediziner  Notfallzelte für Sauftouristen mit Alkoholvergiftungen.

Noch bevor die Saison richtig angefangen habe, würden täglich im Schnitt fünf Patienten wegen Alkoholexzessen in die umliegenden Kliniken eingeliefert.

Zweifelhafte Berühmtheit erlangte Magaluf auch durch die junge Engländerin, die sich in einer Bar mit 24 Männern vergnügte und für den Fließband-Sex hinterher vom Wirt mit einer Flasche Sekt belohnt wurde.

Doch Magaluf hat mehr zu bieten als Saufen und Sex. Bei einem mehrstündigen Spaziergang von Magaluf nach Palma Nova sahen wir heute Nachmittag bei fast hochsommerlichen Temperaturen entspannte Mallorquiner beim Sonnenbaden und gut gelaunte Engländer beim Strand-Tischtennis spielen.

Und auch zwei Deutschkanadier wurden in Magaluf bei Fish and Chips gesichtet.

Ihr Kommentar: Best ever!

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Ein Gedanke zu „Der etwas andere Ballermann

  1. schade, dass die Deutschkanadier nicht in Sta. Ponsa am Strand zum St. Patrick’s Day aufgeschlagen sind und u.a. den S.O.S Animal Stand besucht haben….. ;-)

    Schade, ja. Aber so ist das halt, wenn man mit Besuchern im Schlepptau reist. Die haben ihre eigenen Vorstellungen von einem Nachmittags-Spaziergang
    🙃

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