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Uli aus Altshausen: Herzerfrischend! Witzig, klug und ein wunderschönes Aquarell. Dein Blog hat auch im neuen Jahr nichts an Strahlkraft verloren. Ich finde sogar, die Qualität steigt. Die letzten Tage hatte ich schon richtig gewartet. Ich fürchtete schon, Deine Grppe wäre heftiger und das kanadische Gesundheitssystem würde Dich wieder im Stich lassen. Aber jetzt schreibt er wieder – Gott sei Dank! Sehr witzig fand ich die Story mit der Aeroflot, weil ich zu Beginn der 70-er Jahre eine ähnliche Erfahrung machte. Ich war gerade frisch in Wien und sollte zu einer Sitzung ins Stammhaus nach Ravensburg. Leider hatte ich die letzte SWISSAIR Maschine nach Zürich verpasst. Der Nachtzug drohte, als mir das freundliche Wesen am Schalter eröffnete, dass in einer Stunde die Aeroflot auch nach Zürich flöge (in den frühen 70-er Jahren musste man von Oberschwaben aus entweder ab Zürich oder Stuttgart fliegen, von Flugäfen wie Friedrichshafen oder Memmingen träumte man noch nicht einmal.) Kurzum: Lieber Aeroflot als Nachtzug. Außerdem sah die Tupolev 134 der SWISSAIR-Douglas DC 9 täuschend ähnlich. Als ich die Gangway hinaufging, empfing mich der Kapitän: “Du Mann mit grosse Tasche ? Ich kaufen!” (Ich war ja in einer Werbeagentur beschäftigt und wir hatten riesige, handgefertigte Taschen für unsere Layouts) “Die gehört nicht mir” antwortete ich wahrheitsgemäß, was beim Kapitän ein ungläubiges Kopfschütteln auslöste. Der Unterschied zwischen Eigentum und passagerem Besitz war dem guten Mann nicht klar zu machen. Dafür bekam ich die beste Mahlzeit, die ich jemals auf einem Flug serviert bekam: Kaviar und Krimsekt. Kein Wunder. Ich wollte im Bordverkauf eine Bernsteinkette erwerben, hatte aber keine Rubel bei mir, sondern nur D-Mark. “D-Mark? Gutt, gutt,” meinte die Stewardess und wollte mir anschliessend alles verklaufen, was im Flugzeug nicht niet- und nagelfest war.    (15-01-2013)

Alois aus Zürich: Habe einige deiner Blog-Beiträge gelesen, sie sind interessant. Jedoch bei der Metro hast du tüchtig danebengehauen. Die Metro fährt nicht auf Vollgummireifen sondern auf  Michelin Luftreifen. Ich war an der Expo 67 beschäftigt und bin fast täglich mit der damals neuen Metro gefahren also weis ich wovon ich spreche.    (28-12-2012)

Maggy aus Town-of-Mount-Royal (Quebec): Du befindest Dich mit der Todesazeige in bester Gesellschaft. Dem amerikanischen Schriftsteller Mark Twain passierte ähnliches. Er befand sich zu jener Zeit in Paris und sandte ein Telegramm mit den Worten: „Die Nachricht über mein Ableben ist eine große Übertreibung”.   (17-12-2012)

Ralf in Wien: Ich beneide dich um das Konzerterlebnis gestern. Es wurde sogar in Österreich im Fernsehen übertragen, aber zu einer Zeit zu der selbst Hardcore Fans wie ich sich schwer tun  wach zu bleiben! Schade dass die alte launische Diva Jagger so lustlos war. Aber als Fan verzeiht man ja vieles…Ich kann mich noch an Live Aid 1985 erinnern, das war glaube ich das erste Megaereignis dieser Art. Ich habe den ganzen Nachmittag bei meiner älteren Schwester verbracht und dort die meist geschmacklosen 80er Acts anzusehen; unter anderem ein junges Girlie namens Madonna, die ich für eine absolute Eintagsfliege hielt. So kann man sich täuschen. Getröstet hat mich ein phantastischer Auftritt der damals noch jungen und weitestgehend unbekannten U2. Als ich dann spät nachts nach Hause kam, war gerade ein völlig überdrehter Mick Jagger mit Tina Turner auf der Bühne zu sehen. Das absolute “Highlight“ aber war sein Kollege Keith, der gemeinsam mit Dylan und Ronnie Wood total stoned eine Horrorversion von “Blowing in the Wind“ zum Besten gab. Da lohnt es sich mal reinzuschauen: http://www.youtube.com/watch?v=WQFdz5rmlGM Und das Sandy Benefiz Konzert lade ich mir natürlich runter!     (13-12-3012)

Gisela aus Las Vegas (Nevada): Ich habe Deinen Blog gelesen und wünsche mir sehr, dass Du diese Miniaturen (vermutlich findest Du den Ausdruck doch sehr antiquiert) in Buchform veröffentlichen kannst, würde es gleich kaufen!       (3-12-2012)

Uli aus Altshausen: Jetzt weiss ich nicht, ob ich Dich bedauern, oder beglückwünschen soll. Bei mir ist es nämlich genau umgekehrt: Obwohl wir beide Jahrgänger sind, ist meine Heizrechnung um ein Vielfaches höher als meine Zahnarztrechnung. Das liegt allerdings viel weniger daran, dass ich bessere Zähne habe als Du. Nein! Es ist schlimm. Ganz schlimm: Als ich in 1980 mein Einfamilienhäuschen baute, meinte mein Architekt, ich müsse unbedingt eine Nachtspeicher-Heizung einbauen; das wäre der goldene Weg für die Zukunft. Und jetzt sitze ich in der Tinte (oder Kälte). Was andere Menschen hier als Miete bezahlen, drücke ich an meinen Stromversorger ab – und es soll alles noch viel viel teurer werden. Nachdem keine Heizungsrohre verlegt wurden, kann ich auch keine andere Heizung einbauen. Also: Don’t worry – be happy ! Um das Lenny-Konzert beneide ich Dich allerdings noch mehr !       (29-11-2012)

Stefan aus Köln: Habe soeben den neuesten Einkauf aus der Apotheke ausgepackt und begutachtet. Sieht kompliziert aus und ich muss gut aufpassen, damit ich mich nicht damit verletze. Das Ding ist sehr duenn und spitz, aufgesetzt auf einen langen duennen bleistiftaehnlichen Griff mit einem Bajonett-Kopfstueck. Da kommen die duennen kleinen Buerstenspitzen rein, mit denen man in den Zahnzwischenraeumen nach dem rechten sehen soll. Ich habe das heute gleich eingekauft, nach dem vierten Zahnarztbesuch in vier Wochen und kurz bevor ich Deinen aktuellen Blogeintrag las. Ausgerechnet heute! So ein Konzert mit Lenny ist bestimmt eine gute Sache! Ich muss meine Zahaerztin mal nach ihrem Musikgeschmack fragen. Und ob sie vielleicht mal einen Original-Dollar-Baer aus dem kanadischen Busch behandeln will, wenn sie mein Gejammer und meine Euros satt hat.                   (28-11-2012)

Klaus aus British-Columbia: Dein letzter Blog hat mich LOL laut auflachen lassen! Viele meiner Freunde fliegen nach Mexico und lassen sich dort von einen Zahnarzt behandeln lassen UND machen noch Urlaub. Für das gleiche Geld, das ein kanadischer Zahnarzt verlangt.        (28-11-2012)

Gerd aus Ottawa: Vielen Dank, Herbert, dass Du mich wieder einmal freundlich in Deinem blog erwähnt hast. Zu der FR-Geschichte kann ich einiges aus persönlicher Erfahrung und Betroffenheit beisteuern, war ich doch von Herbst 1997 bis Herbst vergangenen Jahres der Kanada-Korrespondent der Frankfurter Rundschau und davor fünf Jahre lang Nachrichtenredakteur in Frankfurt.

Irgendwann in grauer Vorzeit, wohl Anfang der 80-er Jahre, rief ich bei der FR an. Ich war damals Politikstudent in Trier und hatte vorher ein Zeitungsvolontariat bei der AZ in Mainz gemacht, und Kanada war mein Hobby. Ich bot nach einer Kanada-Reise der FR einen Bericht oder einen Kommentar zu einem kanadischen Ereignis an. Ich weiß nicht mehr, worum es ging, aber ich habe noch in den Ohren, wie mir ein FR-Kollege, mein geschätzter späterer Kollege Karl Grobe, sagte: “Vielen Dank, Herr Braune, aber wir haben einen Korrespondenten in Kanada, von dem wir Berichte nehmen, Herrn Bopp.” (Was ich damals nicht wusste, denn ich las die FR nur unregelmäßig.) Es war eine Loyalität gegenüber Korrespondenten, die es heute zwar noch in vielen, aber nicht mehr in allen Redaktionen gibt.

Herbert Bopp war dann für meine Familie und mich über viele Jahre hinweg die Stimme Kanadas, wenn wir in der Küche saßen und aus dem Radio die sonore Stimme von “Herbert Bopp, Montreal” erklang.

Als ich 1997 nach Kanada ging, drückten mir viele meiner FR-Kolleginnen und Kollegen die Daumen. Dass mein Kanada-Abenteuer erfolgreich verlaufen werde, glaubten nur wenige, die meisten erwarteten, mich nach spätestens einem Jahr wieder in Frankfurt zu sehen. Ein guter Freund war besonders skeptisch. “Unsere Leser kamen bisher ohne Kanada-Korrespondent aus. Warum soll das nun anders werden?” sagte er mir. Die Zeit, in der Herbert Bopp FR-Kanada-Korrespondent war, hatte er nicht miterlebt. Sonst hätte er gewusst, wie sehr die Leser die Kanada-Berichterstattung vermissten….. Ich hatte jedenfalls eine gute Zeit mit der FR.

Jetzt sitze ich immer noch in Ottawa, schreibe für Tageszeitungen in Deutschland, und dass dazu seit einem Jahr nicht mehr die FR gehört, hat mit dem Niedergang dieser Zeitung und der Zusammenlegung der überregionalen Berichterstattung mit der Berliner Zeitung zu tun, von der dann auch die Trennung von mir ausging. Es war ein trauriges, verletzendes Ende der Zusammenarbeit.

Dennoch hoffe ich, dass der Einstieg Deines Blogs (Sterbeglocken….FR wird eingestellt) nicht zutrifft und dass sich doch noch Perspektiven für die Frankfurter Rundschau auftun und sie überleben wird. Ich habe die Hoffnung nicht aufgegeben. Und meine früheren Kolleginnen und Kollegen in Frankfurt auch nicht. Gerd Braune, Ottawa      (28-11-2012)

Andrea aus Bruck (Österreich): Bei meinen Recherchen bin ich über Ihren Blog gestolpert. Sehr interessant und informativ. Ich bin Mitarbeiterin des Non Profit Online Magazins Geisterspiegels. www.geisterspiegel.de Das Magazin betreibt die Kolumne „Westernkurier“, für den ich ab und an Beiträge verfasse. Die amerikanische Pionierzeit und Natives gehören schon lange zu meinen Interessen. Bei diesem Magazin habe ich die Möglichkeit, über meine Interessensgebiete zu schreiben. Ohne Vergütung, aber mit viel Freude. Ich recherchiere gerade über kanadische Indianer und fand Ihren Blog. Könnten Sie mir als Kanada Experte, bzw. Ihre Leser, eventuell eine seriöse Seite empfehlen, über die ich Infos sammeln kann? Man findet ja sehr viel im Netz, was nicht unbedingt heißt, dass alles der Wahrheit entspricht.  – Die 5-Minuten-Stories sind genial! Hab mich köstlich amüsiert. Konnte nicht umhin, die Seite zu den Favoriten zu legen. Die Genialität Ihrer Geschichten besteht in der richtigen Mischung aus  Humor und Sarkasmus.  Und natürlich die Geschichten selbst.  Wenn ich an die Gefängnis-Story denke … Echt steil! Hier geht’s zu meiner Homepage.        (5-11-2012)

Christian aus Calgary (Alberta): Vielleicht kann sich Florian mal in Alberta umsehen: zwar nicht kulturell europäisch, aber ‘funktional’ europäisch… Gesundheitssystem ist zwar auch nicht perfekt, aber doch sehr nahe an ‘unserem’ Standard. Über Kontakt zu Ihnen würde ich mich freuen – bin seit gut einem Dutzend Jahre hier und habe auch immer wieder Heimweh…                  (2-11-2012)

Dorothee aus Bonn: So sehr ich die Hilflosigkeit des Ehepaars verstehen kann, die keine Auskunft über den Gesundheitszustand ihres Kindes bekamen, so wenig habe ich Verständnis über das Sprachenproblem.  Wer in ein Gebiet zieht, das zweisprachig ist, sollte vielleicht doch die zweite Sprache so rudimentär beherrschen, daß es zum Einkauf und einfachen medizinischen Begriffen reicht. Epilepsie ist aus dem Griechischen abgeleitet und sowohl im Englischen als auch im Französischen ein gängiger Begriff.  Auch unser Sanitäter in Deutschland haben in der Regel nur Realschulabschluß, also nur sehr rudimentäre Kenntnisse im Englischen, keine im Französischen oder – je nach Schule – exakt umgekehrt. Wenn diese nun ein türkisches, russisches oder italienisches Kind versorgen müßten, könnten sie den Eltern auch nicht erklären, was Sache ist. Epilepsie ist zwar nicht so schwerwiegend, daß sie tödlich verlaufen muß; dennoch ist jeder Ersthelfer, ganz gleich ob gelernt oder Amateur, heftig damit beschäftigt, das Kind zu stabilisieren und dann möglichst schnell in fachmännische Hände zu geben. Da ist kaum Zeit für Erklärungen, geschweige denn fürs Kramen im Hirn, was das nun in einer anderen Sprache heißt. Ihre primäre Aufgabe, Leben zu erhalten und das Kind fachmännisch zu betreuen, scheinen die kanadischen Sanitäter ja richtig wahrgenommen zu haben. Dies scheint mir das Wichtigste. Zu überlegen ist allerdings, ob ein Krankenwagen nicht grundsätzlich mit einem Französisch- und einem Englisch-sprechenden Sanitäter (Fahrer – Beifahrer) ausgerüstet werden könnte. Das hilft nicht nur in der konkreten Situation, sondern fördert auch die Integration.   (28-10-2012)

Post aus Hollywood:  Mr. Herbert Bopp, Esq. – Sunset Bd., Santa Monica

Buongiorno Herberto,

wie Sie sich denken können, ist nach Ihren spektakulären Québecker Filmerfolgen auch Hollywood inzwischen auf Sie aufmerksam geworden. Mehrere Produktionsfirmen, die ich vertrete, würden Sie gern unter Vertrag nehmen, ehe die europäische Branche nach Ihnen greift.

Ich hatte dieser Tage Gelegenheit, mit Spielberg über einige neue Projekte zu diskutieren, die Sie vielleicht auch interessieren könnten. Er will den Herrn der Ringe neu drehen, als Musical. Da Sie ja u.a. auch Gitarre spielen und bei zahllosen Parties Ihre Gesangskünste unter Beweis gestellt haben, kommen Sie zweifellos für eine der Hauptrollen in Frage. Sollten unsere weiteren Verhandlungen zu einem erfolgreichen Abschluss kommen, würden Sie das Glück haben, an der Seite von Céline Dion drehen, was letztere zu ihrem langerhofften Comback verhelfen soll.

Um auch die pekuniäre Seite gleich zur Sprache zu bringen: wir wickeln das wie immer über Malta ab, damit keine lästigen Steuerabgaben anfallen, die ihre (natürlich siebenstellige) Gage dezimieren könnten.

Übrigens hat mich auch Tarentino angerufen und sein Interesse bekundet. Er hätte für Sie einige lukrative Serientäter bereit, weil Sie, wie er sich ausdrückte, das Versteckt-Brutale, das ihm in seinen Filmen immer so am Herzen liegt, perfekt verkörpern.

Lassen Sie uns diese Projekte in den kommenden Wochen ausführlich erörtern. Uns ist vor allem daran gelegen, dass Sie dem nordamerika- nischen Filmgeschäft erhalten bleiben. Es versteht sich dabei von selbst, dass wir uns in puncto Gagen Ihnen gegenüber sehr flexibel zeigen werden.

Wir sollten uns vielleicht gelegentlich in New York treffen (Sie steigen doch wie üblich im Pierre ab?) und, sagen wir, im Russian Tearoom bei einem Gläschen Ihre künftigen Karriere in einen Senkrechtstart verwandeln, den etliche der Insider schon heute als unaufhaltsam ansehen.

Für unsere italienischen Freunde, die vielleicht auch an unserem kleinen Smalltalk teilnehmen, empfiehlt es sich, einige braune Umschläge mitzubringen, um künftige Komplikationen zu vermeiden. Darüber hinaus dürfte sich eine generöse Geste Ihrerseits evtl. auch positiv auf die nächsten Academy Awards auswirken.

In der Hoffnung auf eine gediegene und erfolgreiche Zusammenarbeit

Im Sinne unserer sizilianischen Tradition verbleibe ich mit den besten Grüssen

Ihr Pedro DelProtzo, Impressario         26-10-2012

Klaus in British Columbia: Es freut mich, Dein Filmleben verfolgen zu können. 1986 war mein “15 Minuten Berühmtheit-Moment” als wir (Harbour Air) die CBC Serie “Danger Bay” in Deep Cove, B. C. filmten. Ich hatte eine Verzichterklärung unterschrieben daß ich nicht ACTRA-Gagen verlangen würde! Für drei oder vier Tage hat es pausenlos geregnet. Ich hatte dem “Piloten” zeigen müssen wie man eine “Beaver” auftankt. Weil der Regisseur es lustig fand, daß ich von der Tragfläche herunter gesprungen war nachdem ich Benzin in den Tank im Flügel fließen ließ, wurde beschlossen, diese Szene einzufügen. Susan Hogan war der “Pilot”. Der Produzent wollte aber nicht, daß Susan sich den Fuß brechen würde beim Herunterspringen. Es wurde beschlossen, ein paar weiche Matten auf den Anlegesteg zu legen, damit nichts passiert. Am Ferseher hat man nicht gesehen, daß Susan nur 50 cm auf die fünf Matten herunter gesprungen war. Man sah sie springen, aber nicht die Landung. Dann wurden die Matten weggetragen und Susan wurde gefilmt, als sie aus der Hocke aufstand. Es war so schlau und slick gemacht, daß es aussah als wäre sie wirklich die 2.5 m von der Tragfläche herunter gesprungen. Da gab es viel zu essen, große Langeweile wo nix geschah und dann hatte ein Helfer mit dem Boot über die Bucht fahren müssen, um einen Holzfäller ein paar hundert Dollar zu geben, damit er den Baum später umschneiden soll, weil der Lärm nicht im Film geduldet würde. Interessant, aber nicht so glamourös wie manche glauben. Break a leg!     17-10-1012

Philipp und Yvonne aus Heidelberg: Spannend was Du da so erlebst bei Deinem Filmdreh! Und danke, dass Du uns dran teilhaben lässt über Deinen Blog. Am roten Teppich wird bereits geknüpft und wir werden ihn direkt nach Cannes liefern lassen ;) Weiterhin viel Spaß mit Deiner illustren Truppe. Wir drücken die Daumen, dass die weiteren Drehtage ein voller Erfolg werden.    16-10-2012

Philipp aus Heidelberg: Zum Thema “Sasquatch” in Kanada: Wir Schwaben könnten uns sowas doch auch mal überlegen. Sehr öffentlichkeitswirksam. Vielleicht sollten wir einen Rulaman im Wald suchen ;) Dem Alb-Tourismus könnte es nicht schaden und für die Rulaman-Konferenzbesucher hätten wir sicher noch ein paar Maultaschen, Kutteln oder Linsen und Spätzle übrig.         (12-10-2012)

Maggy aus Town-of-Mount-Royal: Noch ein Gedicht zum Thema “Grenzwertiges vom Zoll” : Ein Freund von mir wollte vor einigen Jahren mit dem Bus von Vancouver nach San Franzisco reisen und hatte sich ein kleines Proviantpäckchen eingepackt, in dem sich unter anderem auch eine Apfelsine mit einem Sticker “Made in California” befand. Raus aus dem Bus und Verhör: “Früchte dürfen nicht eingeführt werden!” “Aber das ist doch eine kalifornische Frucht.” “Werden Sie nur nicht frech obendrein”. P.S. Mein Freund ist US-Staatsbürger!                (28-09-2012)

Philipp aus Heidelberg:  Ein interessanter Blog über Deine “Grenzerfahrungen”. Die Episode mit dem Zöllner mit vorgehaltener Waffe grenzt dagegen schon fast an eine Nahtoderfahrung. Zufällig habe ich erst gestern auf tagesschau.de eine Story gelesen, die mich zum Schmunzeln gebracht hat. Sie zeigt, dass da wirklich einiges “Käse ist” was an den Grenzen abläuft.      (28-09-2012)

Maggy aus Town-of-Mount-Royal (Quebec): Ich wusste es: Die Rolle ist Dir auf den Leib geschrieben und ich warte nun mit Spannung darauf, wie Dein Auftritt zu Filmstardom ausfaellt. Bitte vergiss nicht, die Auffuehrdaten mitzuteilen. Mittlerweile viel Spass bei Deinem neuen Abenteuer.           (25-09-2012)

Uli aus Altshausen: Na also. hat doch gklappt! Herzlichen Glückwunsch zu Deiner ersten Filmrolle! Vorsichtshalber bitte ich Dich jetzt schon um ein Autogramm. Man weiß ja nie. Sollte Dir die schauspielerische Metamorphose vom Fliegenpilz zum Schwerenöter gelingen, wird womöglich tatsächlich ein zweiter George Clooney aus Dir. Da werden dann Autogramme wirklich wertvoll und bestimmt auch rar. Also bitte um ein Autogramm. (Ich hoffe, Du hast Dir schon eine Autogrammkarte zugelegt!) Viel Spass beim Filmen. (Wer ist denn Deine Partnerin? Julia Roberts oder Sophie Marceau? Mann, wie ich Dich beneide!) Top Secret, Uli.  Nur so viel: Fängt mit Scarlett an und hört mit Johansson auf ;) (25-09-2012)

Marcel aus Potsdam: Schöne Zusammenfassung der politischen Verhältnisse in Québec. Es ist umso bedauerlicher, dass auch junge Vertreter der Studentenbewegung diesen pseudolinken Nationalisten auf den Leim gehen. Monothematische Volkstümelei auf Kosten von Gerechtigkeit und Chancengleichheit. Wer wie Marois derart kulturalistisch argumentiert, schürt Hass und bewegt sich nah am braunen Sumpf. Das hat in einem toleranten Land wie Kanada nichts verloren.         (29-08-2012)

Uli aus Altshausen: Willst Du diese Probleme auch in Deutschland? No problem! Gehe einfach zu Media-Markt, Lidl, oder ALDI. Alles schon gehabt. Desinteresse, Inkompetenz, Unwissenheit. Einen Unterschied zu Kanada gibt es hier aber trotzdem: Unsere Verkäufer sind nicht so höflich! Manchmal sogar richtig grantig. So nach dem Motto: Wie kommen Sie überhaupt dazu, mich wegen eines defekten Gerätes zu belästigen!        (08-09-2012)

Dorothee aus Bonn: Unser Smart im Leichenhaus ist für mich eine der besten Geschichten des Kanada-Blogs. 1. weil sie so schön dicht und bunt geschrieben ist und 2. weil sie so gar nichs mit unserer sicheren deutschen Lebensart zu tun hat und 3. weil sie so wunderbar neidisch macht auf ein Leben in Kanada, während frau sich mit ihrer Tasse Kaffee vor dem Ventilator (heute 39 Grad in Bonn) im Sessel zurücklehnt und dankbar ist für diese Möglichkeit des Träumens.             (19-08-2012)

Robert aus Erding bei München: Habe gerade deinen Kommentar auf SPIEGEL-Online gelesen und bin anschließend auf deinem Blog gelandet. Super interessante Story, mit der du ja zeitlich damals sehr nahe dran warst. Und natürlich passt die McCandless-Geschichte zum Playboy. Ich bin der gleiche Jahrgang wie McCandless und habe in den 90ern das Buch vom Krakauer regelrecht verschlungen. Inspirierend. Dann kam der Film, der bei mir allerdings, bis auf die Original-Aufnahmen, nicht nachhaltig haften blieb. Und jetzt dann die vielen Bilder auf SPON. Und ich gebe dir vollkommen recht: eigentlich ein sehr trauriger junger Mann, der ganz bewusst sein Ende gewählt hat. Ein viel zu frühes Ende. Viele Bilder von ihm sind verunsicherte Posen. Das letzte jedoch ist verdammt hart, zeigt es doch, dass er sein Schicksal angenommen hat und damit vollkommen zufrieden scheint. Es muss sehr schwer sein, so langsam zu sterben, in dieser endlosen Einsamkeit. Faszinierend ist auch, was die Medien, Playboy oder Krakauer darin sehen und daraus machen. Aus so einer traurigen, kleinen Menschengeschichte wird so eine riesen Story.       (17-08-2012)

Jenny aus Berlin: Habe heute morgen deinen Blog gelesen. Eigentlich wie immer mit Freude, wobei ich sagen muss, dass ich zum ersten Mal nicht ganz deiner Meinung war. Während meines Studiums habe ich mit zwei Kanadierinnen zusammen gearbeitet, die sich intensiv mit der Einwanderungspolitik und tatsächlich auch den Kommentaren im Internet bezüglich Einwanderer beschäftigt haben und da doch zu sehr anderen Ergebnissen gekommen sind (ich glaube, es ging damals um boat-people aus Asien). Außerdem habe ich persönlich etwas zur Einwanderungspolitik Kanadas gegenüber Haiti gelesen und gesehen und das ist eine eigene ziemlich traurige Geschichte für sich. Die Kanadische Regierung wirbt systematisch die wenigen ausgebildeten Haitianer, die es gibt, nach Kanada ab und trägt auf eine ganz eigene und perfide Art zu dem haitianischen Brain-Drain bei. Mein Gedanke am Ende deines Artikels war: Klar, die Kanadier sind nett zu Ausländern. Aber es kommt immer darauf an, woher sie kommen.Wie auch immer, dein Blog regt jedenfalls zum Nachdenken an.            (13-08-2012)

Harry aus Stuttgart: Ein wunderschöner Artikel über einen wundersamen Mann. Ich bin mir sicher, bei ihm wird es Eurem ehemaligen Smart richtig gut gehen. Hoffe, Euch geht es als neuen Stadtmenschen auch gut.   (10-08-2012)

Ralf aus Wien: Ich habe heute Morgen deinen Blog gelesen, ein super interessanter Typ dieser Alain; die besten Geschichten schreibt eben doch das Leben.         (10-08-2012)

Anke aus Linz: Heute habe ich deinen Blog auf meiner Facebookseite beworben Der Text mit dem Mann und dem Smart ist klasse und bereichert meine Welt. Danke dafür :-) Mein Smart forfour steht four der Tür und wartet auf den nächsten Ausritt.        (10-08-2012)

Peter aus Magog: Na, da ist nun wirklich ein Glückwunsch fällig, für das “Einjährige”. Du bist ja nicht tot zu kriegen! Ich lese weiter deine Beiträge, die nach Frühstückskaffee und Früchtejoghurt mein Rentnerdasein versüssen. Hier und da stellt sich auch etwas Eifersucht ein, dass ich sowas noch nicht fertig gebracht habe. Die menschliche Faulheit scheint ja doch ungleich verteilt zu sein unter den Bewohnern dieses Planeten. Wenn es eine Olympiade der Blogger gäbe, hättest du längst eine Medaille verdient! – P.S. Ich hoffe, dass meine Grüsse vor denen des Premierministers ankommen, der gewiss zu deinen aufmerksamsten Lesern gehört.                   (08-08-2012)

Julian aus Ravensburg: Wem darf man denn nun eher alles gute wünschen? dir, dem blog selbst oder muss man vielleicht doch eher dir zu deinem einjährigen blog-baby gratulieren ;) ich möchte an der stelle auf jeden fall die gelegenheit nutzen um zu sagen, dass ich nach wie vor sehr gerne reinschaue. manchmal ein paar tage hintereinander, dann wieder nur alle paar wochen. aber es macht auf jeden fall nach wie vor spaß! meine favorites in letzter zeit waren der beitrag zur bananenrepublik und vor allem die geschichte mit dem geständnis kurz vor amsterdam. grad sowas bringt mir wieder aktuelle informationen, die ich in einer solchen wahren geschichte verpackt sonst vermutlich wohl nirgendwo anders finden würde. zur zeit übrigens auch eine willkommene abwechslung, wenn man sich vor dem schreiben der bachelorarbeit drücken will ;) in diesem sinne, bonne fête und blog-on!  (08-08-2012)

Marcel aus Leipzig: Happy Birthday …aber vor allem: vielen Dank, Herbert! Dafür, dass Du uns User an Deinen Geschichten aus der geilsten Stadt der Welt teilhaben lässt. So ein Blog braucht viel Kondition und Leidenschaft. Und Kohle lässt sich damit sicherlich auch nicht scheffeln. Deine Stories sind – jeden Tag aufs Neue – kurzweilig und authentisch, weil bodenständig aus dem Leben heraus erzählt. Mach bitte weiter so – gerne noch viele Jahre!         (08-08-2012)

Michael aus Leutkirch: Glückwunsch auch von uns zu deinem “Einjährigen” als Blogger. Und mach’ ja weiter so!       (08-08-2012)

Maggy aus Town-of-Mount Royal (Québec): Für mich gehoerst Du nun seit einem vollen Jahr mit Deinem Blog zu den interessanten Minuten, die das Leben bereit hat. Danke Dir fuer Deine Schreibfreudigkeit, Dein Umweltbewusstsein und Deinen Humor. (08-08-2012)

Jutta aus Dischingen: Hallo Hebo! Welch ein Genuß, Deine Geschichten zu lesen. Sie sind mit vielen Erinnerungen an die schönste Ummendorfer und Biberacher Zeit verbunden und ich finde es wunderbar, dass Du sie aufgeschrieben hast. An das Berkheimer Konzert kann ich mich noch gut erinnern ebenso an den Herrn Dekan. Bin durch Zufall auf Deine Seiten gestoßen und habe mich köstlich amüsiert.Vielleicht erinnerst Du Dich noch an mich, auch wenn es ewig her ist. Liebe Grüße und auf weitere Geschichten hoffend! (16-07-2012)

Bernd aus Leutkirch (Allgäu): Hörbie als Filmstar – großartig! In einer Rolle, die ihm auf den Leib geschrieben ist: Bohemien + Schwerenöter. Beides zu spielen, wird ihm nicht schwerfallen. Er muss nur sein, wie er ist: Bohemien und Schwerenöter Authentisch. Bass in der Kehle, Bauch im Holzfällerhemd. Ach, Hörbie, das ist nur den Anfang. Ich bin sicher: Hollywood wartet schon.   (16-07-2012)

Philipp aus Heidelberg: Ich bewundere Euren Entschluss, das Haus zu verkaufen und in die Stadt zu ziehen. Viele reden davon, sich in diesem Lebensabschnitt zu verkleinern, aber nur wenige haben den Mut dazu, es wirklich zu tun. Herberts Blogeintrag dazu hat mir sehr gefallen. Sehr anrührend! Vor allem der letzte Satz könnte treffender nicht sein: “Bücherkisten sind leichter zu stemmen als Emotionen.” Aber es gilt auch: Bücherkisten stellt man irgendwo wieder ab. Emotionen und Erinnerungen nimmt man ständig mit – gespeichert auf dem Chip im Kopf. Irgendwie ein bisschen wie mit den eBook-Readern in denen das gesamte Bücherregal Platz hat.    (08-07-2012)

Margret aus Ravensburg: Habe vor ein paar Tagen die Geschichte mit dem Klavierhocker gelesen. Was ihr alles zurücklassen müsst, kann ich als passionierte Sammlerin nur mit Respekt betrachten.Von einer Fotoausstellung habe ich folgende Zeilen zum großen Thema Heimat, das ja auch immer dein Thema ist:

Voller Hoffnung verlassen wir die Heimat.

Sehnsuchtsvoll wandern wir umher.

Ein Garten lädt uns ein zum Verweilen.

Und freundlich grüßen wir unsern Nachbarn.

Heimat ist kein Ort.

Wo wir lieben und träumen sind wir zuhause.

(03-07-2012)

Uli aus Altshausen: Um das Problem mit dem Jetlag beneide ich Dich wirklich nicht. Ich hatte auch einmal einen Kumpel. Der flog die MD 11 bei der SWISSAIR und schwörte auf Melatonin bei Jetlag. Hab’s dann selber auch ein paar Mal probiert und konnte mich von der Wirksamkeit überzeugen. Vielleicht hilft Dir’s ja auch. Aber Vorsicht: Es ist ein Hormon! (02-07-2012)

Timm aus ? (Deutschland): Hallo Herr Bopp, ich kenne Ihren Namen aus Ihrer Zeit als Korrespondent für die ARD.
Bei meiner Suche nach der Entwicklungsgeschichte der Krankenversicherung in der Provinz Québec bin ich auf Ihren Beitrag “Schlange stehen für den Hausarzt” gestoßen. Mir sind die Fakten durch meinen Sohn bekannt, der – Québecois pure laine – oft darüber spricht.
Was sehr hilfreich wäre: Wer sind denn die “Québecer Nationalisten” die eine “stets nach innen gerichtete Nabelschau” pflegen. Meinen Sie die Minister der “Parti Liberal du Québec” (PLQ, seit 2003 mit der Regierung der Provinz Québec betraut) oder meinen Sie auch die Mitglieder in der Assemblée Nationale, die zur Parti Québcois (PQ) gehören? Die PLQ und die PQ haben ja seit 1970 immer wieder wechselnd die Regierung gestellt und sind somit an der Entwicklung des Gesundheitssystems beteiligt. Und: Einen großer Teil der Wählerstimmen fallen regelmäßig seit mehr als 40 Jahren auf die PLQ und die PQ. Der Leser Ihres Blogs wird wenig darüber wissen.  Sehr verstörend fand ich Ihre Bemerkung:
“Erschwerend kommt in der Provinz Québec dazu, dass von Ärzten neben englischen auch französische Sprachkenntnisse verlangt werden.” “Ein Skandal. Und irgendwo auch menschenverachtend. Mitnichten! Im Gegenteil:
Es ist selbstvertändlich! Möchten Sie zu einem Arzt gehen, der Sie nicht versteht? Würden Sie sich als Arzt dort niederlassen, wo Sie die Patienten nicht verstehen? Im Québecer Gesundheitssystem gilt: “Gleiche Bedingungen für alle Patienten”. Also könnte sich ein Arzt, der nur englisch spricht, nicht in einer ausschließlich anglophonen Gemeinde (wenn es die überhaupt gibt) niederlassen oder in einem anglophonen Krankenhaus (gibt es ja eigentlich auch nicht) arbeiten. Das würde ja die Qualität der ärztlichen Versorgung zugunsten der anglophonen Bevölkerung verändern!
Übrigens müssen (wohl) auch in Deutschland Ärzte, die dort arbeiten wollen, ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache besitzen. Hier zum Beispiel ein Zitat aus “aerzte-fuer-sachsen.de”:
“Voraussetzung für eine ärztliche Tätigkeit in Sachsen sind ferner gute Kenntnisse der deutschen Sprache. Die Sprachkenntnisse müssen mindestens dem Sprachniveau B 2 des europäischen Referenzrahmens entsprechen.”
Noch einmal: Ist doch selbstverständlich! Ich kann mir nicht vorstellen, dass das in irgendeinem Land anders ist.
Herr Bopp, Sie leben doch gerne in Québec, nennen Québec Ihr “geliebtes Québec” und finden sicher andere Unterschiede zu einer Bananenrepublik als das Fehlen von dort wachsenden Bananen.
Erzählen Sie uns mehr darüber, warum Sie gerne dort leben! Ich sehe nur sehr viel Kritik.
Erzählen Sie uns statt von “Sprachenpolizei” zu reden, was einen ja automatisch auf die Palme bringt, auch von der Sprachenpolitik der Québecer Regierungen (und z.B. der Charta der Französischen Sprache). Die kommt ja nicht einfach so aus Bosheit daher. Als ich 1966 in der Provinz Québec ankam, wurden ich in einigen großen Kaufhäusern nicht auf Französisch bedient (obwohl das Personal zu großen Teilen aus francophonen Québecern bestand). In allen Bereichen war Englisch dominierend. Fach-Französisch verkam zu einem furchtbaren Franglais. Das hat sich zum Glück und Dank einer durchgreifenden Sprachenpolitik geändert und Französisch (wenn Sie wollen: Québecois) hat wieder seinen Platz bekommen, den es verdient – übrigens in sehr viel besserer Qualität als damals.
Es ist Ihr Blog und wir müssen es ja nicht lesen – aber verdient haben vor allem Leser, die nicht in Québec und Canada leben (das sind zumindest fast alle, die Kommentare schreiben) schon differenziertere, weniger polemische Kommentare.
Timm H. (1966 nach Canada eingewandert, kanadischer Staatsbürger, Einwohner der Provinz Québec von 1966 – 1986, derzeit wohnhaft in Deutschland)        (28-06-2012)

Stefanie aus Hessen: Mit Interesse lese ich Ihren Blog, nachdem wir in Montreal bei einem Essen mit Freunden im Phayathai darauf aufmerksam gemacht wurden. Wir haben selbst vierzehn Monate in dieser wunderbaren Stadt gelebt. Ich möchte Sie aufmerksam machen auf eine Studie, die dieser Tage veröffentlicht wurde und nach der Frauen in Kanada am besten leben. Siehe: http://lifestyle.t-online.de/frauen-in-kanada-leben-frauen-am-besten/id_57323944/index Das ist fantastisch! Nach den Berichten über das Gesundheitswesen vor allem in Québec zweifle ich aber an der Relevanz der Ergebnisse. Zudem ich den zweiten Platz für Deutschland auch deutlich zu hoch finde! Schöne Grüße von der hessischen Bergstraße!     (22-06-2012)

Peter aus Magog: Wo die Bedeutung Necat=Befreier herkommt, verstehe ich nicht, wahrscheinlich aus einer mir unbekannten Sprache. Ich habe aber eine viel einfachere Erklärung: Es ist ganz einfach klassisches Latein. Necare heisst “töten”, necat dann also “er tötet”. Deshalb würde ich dem gegeelten Uniform-Mann an der Fahrstuhltür mit ausgesuchter Höflichkeit begegnen.         (16-06-2012)

Elisabeth aus Fulda: Es wäre sehr interessant, wenn Sie in Ihrem Blog mehr über die Studentenproteste, d.h. inzwischen scheint es ja eher eine generationenübergreifende soziale Bewegung zu sein, berichten könnten Abgesehen vom “Spiegel” ist die Berichterstattung darüber hier in Deutschland eher dürftig und die englischsprachigen Medien scheinen dem Ganzen eher kritisch gegenüber zu stehen. Gute Links zu englischsprachigen Seiten wären auch sehr hilfreich. Großes Kompliment zu Ihrem unterhaltsamen als auch nachdenklichen Blog!!      09-06-2012

Maggy aus Town of Mount Royal: Absolutely amazing – there is no business like American show business! Werde Deinen Beitrag an alle meine Freunde senden!  (01-06-2012)

Marcel aus Leipzig: Zu den Protesten der Montrealer Studenten: mir imponieren ihr Ungehorsam, das Durchhaltevermögen und ihre Reflexion der politischen Verhältnisse. Als einige konservative Landesregierungen in Deutschland 2007 die ersten Studiengebühren einführten, gab es vergleichbar wenig öffentliche Kritik. Die Quebecer Studenten erfahren nun auch Solidarität aus dem bürgerlichen Lager – das spricht für mich für die Emanzipation und das Gerechtigkeitsempfinden innerhalb der Bevölkerung. Höhere Bildung darf wie bestmögliche Gesundheitsversorgung kein Luxus für Besserverdienende sein. Schön, dass es Menschen gibt die dafür hartnäckig kämpfen – auch wenn die politische Führung, wie von Dir beschrieben, viele Realitäten offenbar verkennt oder verdreht.    (24-05-2012)

Maggy aus Town of Mount Royal: Na Gott-sei-Dank. Zwar wuerde ich Dir einen fetten Lottogewinn goennen, aber bin dennoch froh, Dich weiterhin in erreichbarer Finanzklasse zu haben. Lass Dich natuerlich sofort wissen, wenn ich das grosse Los gezogen habe. (21-05-2012)

Volker aus Pforzheim: Umzugsmäßig habe ich den kanadischen Durchschnitt erreicht, hätte aber keine Probleme, im “Bedarfsfalle” noch einen Umzug draufzusetzen, wohl wissend, dass Umzüge emotionsaufrührerisch sind. Bei meinen ersten in den 70-er Jahren bildete ich mir ein, dass ich mindestens wöchentlich, zumindest für einen Kurzbesuch, zur “alten Heimat” zurückkehren müsse. Im Extremfall waren es dann zwei Jahre gewesen. Dennoch sind mir heute Morgen meine ganzen Umzüge durch den Kopf gezogen, nachdem ich den Bopp’schen Blog verinnerlicht hatte. Der Umzug von Hudson ins neue Domizil wird für euch schon hart werden. Jeder Gegenstand, der jetzt bewegt werden muss, erzählt noch schnell seine Geschichte, bevor er eingepackt und verstaut auf eine Weiterreise wartet. Das packt die Seele in vielem, rührt sie auf, Gedanken schwirren ab in die Vergangenheit und Erinnerungen treten vehement ins Umzugsgeschehen. Das tut gut, beflügelt vielleicht den oder einen Moment. Der GROSSE Schritt nach Montreal war ja aber wohl überlegt. Gratulation zum neuen Zuhause. Ich bin überzeugt, dass ihr dort eine neue, etwas andere, aber bestimmt gleichgewichtige und gleichwerte Lebensqualität aufbauen werdet wie in Hudson. Und – ihr seid dann ja mal weg …    (13-04-2012)

Kosmas aus Edmonton (Alberta):: Ein sehr schoener Artikel ueber Korruption in der Politik, insbesondere das Schmankerl am Ende mit dem Raucherzimmer. Vielleicht sollte man Madame Oda zur Gesundheitsministerin machen. Leider kann ich hier noch nicht waehlen.        (27-04-2012)

Beat aus Okanagan Falls (British Columbia): Habe eben den Macbook-Air-Blog gelesen. Dabei kam mir dieser Witz in den Sinn: Anruf bei der Hotline. Kunde: “Ich benutze Windows”. Hotline: “Ja?” – Kunde: “Mein PC funktioniert nicht richtig!” – Hotline: “Das sagten Sie bereits.”                 (24-04-2012)

Bernd aus Bettelhofen: Zuviel der hymnen! ich finde nicht, dass ich eine legende bin, ich finde auch nicht, dass das alles so hoch gehängt werden soll, nur weil ein anderer weitermacht. denn für mich war das alles ein spaß und ein hobby: über viele jahre nichts, was mich angestrengt hat, sondern mir die reine freude war – wie es einen golfspieler erfreut, wenn ihm gute schläge gelingen, für die einer ein ganzes areal umrunden muss. bei mir war’s eben nicht golf, sondern reden. danke jedenfalls für deine vielen wohlgesetzten worte. du hast mich besser gemacht, als ich bin.           (23-04-2012)

Philipp aus Heidelberg: Herzlichen Glückwunsch zum neuen MacBook! Toll, dass Du den Sprung durch das “Window(s)” gewagt hast. Es weht frische “Air” durchs Bopp’sche Haus und wir wünschen Dir viel Spass mit Deiner neuen Powerflunder.     (21-04-2012)

Gerd aus Ottawa: „With all due respect“, lieber Kollege, ich kann mich Deiner Meinung über die “Ekelshow in Oslo” nicht anschließen. Ich glaube zunächst nicht, dass man eine Berichterstattung über so einen Prozess in ein Korsett zwängen kann, wie Du es vorschlägst. Ich glaube auch nicht, dass eine regelmäßige Berichterstattung zwangsläufig bedeutet, dass wir uns „von einem Monster namens Breivik durch journalistische Dauerberieselung zum Sprachrohr des Bösen instrumentalisieren lassen“. Das eklige Auftreten, das hämische Grinsen verlieren rasch an Neuigkeitswert. Das Gericht hatte mit Einschränkungen/Verboten von Bild- und Live-Fernsehberichterstattung – soweit es in einem dem Grundrecht der Pressefreiheit verpflichteten Staat möglich ist – verhindert, dass der Prozess zu einer Bühne für Breivik wird. Das wird nicht verhindern, dass wir Ungeheuerlichkeiten erfahren, die einen erschaudern lässt. Aber die Berichterstattung etwa des Kollegen Gamillscheg zeigt, dass sensibles Berichten, das den Wahnsinn dieses Mannes schon allein durch sein Auftreten vor Gericht entlarvt, möglich ist. Wenn wir obendrein erfahren, wie sehr dieser Mensch von gewaltverherrlichenden Videospielen geleitet wurde, sollte dies Anlass sein, hier über Schranken nachzudenken. Da geht es dann nicht um die Einschränkung der Rede-, Gedanken- oder Pressefreiheit, sondern um Einschränkung des Profitstrebens von Unternehmen, die Geld mit menschenverachtenden Spielen verdienen.

PS: Der befreundete Kollege Gerd Braune ist der Gründer und Betreiber von arctic-report.net. In seinem spannenden Portal befasst sich der Journalist und langjährige Kanada-Korrespondent kompetent und unterhaltsam zugleich mit den Regionen der Arktis und Antarktis. Einen Besuch seines ICE-BLOGS kann ich den Leserinnen und Lesern meines Blogs wärmstens empfehlen.     (19-04-2012)

Kosmas aus Edmonton (Alberta): Erst einmal vielen Dank fuer ihre qualitaetvollen Artikel im Internet! Ich bin auch Ihrer Meinung, dass diesem Moerder nicht ein breites Forum geboten werden sollte, in dem er seine abstrusen Ideen verbreiten darf. Ich finde es allerdings gut, dass viel aus der Sicht der Opfer und deren Angehoerigen berichtet wird. Allerdings ist es nicht angemessen, jemanden als Monster etc zu bezeichnen auch wenn er ein widerwaertiger Massenmoerder ist. Er ist und bleibt ein Mensch und es ist wichtig zu begreifen, wozu einige Mitmenschen faehig sind. (19-04-2012)

Maggy aus Town-of-Mount-Royal (Québec): Bravo, Herbert! Werde die Story über den “schwächelnden” Boulevard St. Laurent – mit Uebersetzung – ins Rathaus senden! (14-04-2012)

Uli aus Altshausen: Leider ist es nicht nur Deine Lieblingsstraße die schwächelt, sondern die Innenstädte schwächeln allgemein. Und nicht nur die Politik ist dafür verantwortlich, sondern in erster Linie das Internet. “Internet killt den Einzelhandel” kann man sagen. Deswegen werden unsere Innenstädte in den nächsten Jahren immer mehr aussterben. Was sich halten wird, sind Fast-Food-Ketten, Bäckereien, Metzgereien und Lebensmittelgeschäfte, der Rest des Einzelhandels dürfte zu großen Teilen am www zugrunde gehen. Das ist keine Schwarzmalerei, sondern leider eine Tatsache. In den vergangenen 10 Jahren war ich für eine Zeitung in Sachen Werbung für den Einzelhandel unterwegs, weiss also, wovon ich rede. Zwei Beispiele für die internet-bedingte Misere des Einzelhandels: Kürzlich besuchte ich ein Schuh-Geschäft. Der Inhaber teilte mir mit, dass er sein Geschäft aufgeben müsse. “Aber Ihr Laden ist doch immer voll!” entgegnete ich. Da meinte der gute Mann, dass die Leute zu ihm in’s Geschäft kommen, Schuhe aussuchen und probieren und sie anschließend im Internet bestellen. Ein Elektronik-Händler mitten in einer Stadt am Bodensee schliesst sein Geschäft ebenso. “Ich heule mit den Wölfen, schliesse mein Ladengeschäft und verkaufe nur noch über’s Internet. Es macht einfach keinen Sinn mehr. Die Leute kommen in’s Geschäft, lassen sich stundenlang beraten und bestellen dann im Internet !” Das sind nur 2 Beispiele, aber der gesamte EInzelhandel darbt. Überall. Langfristig. Was die Verbraucher aber völlig vergessen ist folgendes: Wo sollen sie sich noch beraten lassen, wo sollen sie aussuchen und probieren, wenn die Einzelhandelsgeschäfte mangels Masse geschlossen haben? Wohin soll der Einkaufsbummel gehen? Nur noch in die “Freßmeilen”?. Die Politik hat hier nur wenig Gestaltungsmöglichkeiten. Aber Du hast schon recht: Die Wenigen, die sie hat, versemmelt sie mit schöner Regelmäßigkeit. Viele Innenstädte (insbesondere kleinerer Städte) sind ausgestorben, weil die Lokalpolitiker sich mit einer Riesen-Mall (zumeist ausschließlich mit Filialisten besetzt) Denkmäler setzen wollen. Der Einzelhandel in der Innenstadt hat leider keine Lobby mehr. Und deshalb zu wenig Kunden. Darin liegt das Problem. (14-04-2012)

Klaus aus Berlin, z.Zt. Hammamet: Wirklich sympathisch, wie meine Mail aus Tunesien Dich zu Deiner Afrika-Reporter-Geschichte inspiriert hat, die wir mit sehr großem Vergnügen gelesen haben! Gestern waren wir in Kairouan, der viertwichtigsten Stadt des Islams (nach Mekka, Medina und Jerusalem). In Hammamet sind wir übrigens im Hotel „Sindbad“ untergebracht, das laut Hoteldirektor seit 1966 existiert – vielleicht war es ja sogar eines der Hotels, über die Du 1969 berichtet hast. Die Strandseite davon ist auf dem Foto abgebildet. Wir haben den Eindruck (der von Einheimischen bestätigt wird), dass in dieser „postrevolutionären“ Zeit weiterhin nur recht wenige Touristen im Land sind – schön für uns, aber hart für diejenigen, die vom Tourismus leben (müssen). Beste Grüße von Nordafrika nach Nordamerika! (10-04-2012)

Marlene aus Sherbrooke/Quebec: Hallo Ihr dort, im schönen warmen Süden inmitten Blüten und Orangen. Nachdem ich die Bildergalerie besichtigt habe, kann ich erst so richtig verstehen warum Ihr total verliebt seid in Mallorca. Finde auch sonst Deine Blogs interessant und manchmal auch lustig. Warte jeden Tag auf das kleine “Bing”, das einen Bericht von Dir ankündigt. (30-03-2012)

Mario aus Leipzig: Danke für die schönen Blogs, obgleich ich sonst kein Blog-Leser bin. Da ich zwischen Canada und Leipzig seit über zwanzig Jahren pendele, teile ich viele Ihrer Meinungen und finde meine Beobachtungen bestätigt. Ihr Blog ist (fast) jeden Morgen das Erste, was ich lese. Da beginnt der Tag immer interessant. (30-03-2012)

Philipp aus Heidelberg: ich habe vorhin Deinen Blogeintrag gelesen. Ich denke, dass es wohl unvermeidlich ist, dass auch eine (längere) Urlaubszeit von Elementen des Alltags beeinflusst (aber nicht geprägt) wird. Vielleicht solltest Du einfach versuchen, einen gewissen Anteil an “Alltag” in Deiner Mallorca-Zeit zuzulassen. Urlaubszeit heißt ja nicht Auszeit vom Leben, sondern eher, die schönen Seiten des Lebens (wieder) zu entdecken. Wenn dann die “Pflichtübungen” erledigt sind, kannst Du Dich – könnt Ihr Euch – dann umso genussvoller den Aktivitäten hingeben, die Ihr daheim einfach nicht tun könnt – am Strand spazieren gehen, das südländische Essen genießen, die Luft und die Frühlingsstimmung einer Sonneninsel zu verinnerlichen. Ich finde, dass das eigentlich eine sehr attraktive Vorstellung ist;) Ich bin mir sicher, dass Ihr insgesamt Euren Mallorca-Aufenthalt sehr genießt und das plötzliche Erscheinen von Alltagsereignissen kann da eigentlich nur helfen, diese besondere Zeit noch mehr zu schätzen.
Happy Urlaubing! (23-03-2012)

Hans-Joachim aus Kressbronn: Habe soeben eher zufällig einige Ihrer MALLORCA-Beiträge gelesen und dabei viele Gemeinsamkeiten entdeckt. Auch ich bin ein 49er und lebe seit einigen Jahren mehrere Wochen im Winter auf MALLORCA. Den Temperaturunterschied erlebe ich ähnlich, wenn auch nicht so krass, bin nämlich ansonsten am schwäbischen Meer daheim. Sollten Sie mal Ihre Schwester im benachbarten ALLGÄU besuchen, lade ich Sie gern zwecks MALLORCA-Erfahrungsaustausch auf ein Gläschen BODENSEEWEIN ein. Oder auf ein MECKATZER. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie noch eine schöne Zeit in PALMA. Wir haben in diesem Winter mal MALLORCA gegen SYLT getauscht. Das war auch nicht schlecht. Aber im nächsten Winter geht es wieder in die Wärme. Mit freundlichen Grüßen aus Kressbronn nach Palma. H-J S. (19-03-2012)

Ralf aus Wien: Ich teile deine Meinung zu Schmidt und Welke absolut. Schmidt war mal witzig und zynisch, aber das ist viele Jahre her. Die Heute Show dagegen ist wirklich erfrischend. Manchmal schaue ich Jimmy Fallon wenn ich auf deinem Kontinent bin und man kann sich ja über vieles streiten, aber das können die Amis wirklich besser. Da verblasst unser Harald. (17-02-2012)

Silke aus Essen: Nur fern gucken, nicht nah erleben: Weshalb friert denn der Immigrant dann noch freiwillig in Kanada? Da mach´ ich doch mal Werbung für die Kulturhauptstadt 2010: Komm´(t) ins Ruhrgebiet! Ist zwar nicht viel Platz vorhanden, der dafür sehr mit Grünzeugs bepflanzt und die größeren Flächen zur freien Verfügung. Und die Natur erkämpft sich neue Wege, Haldenwandern wird hier noch mal zum Volkssport. (14-02-2012)

Volker aus Pforzheim: Für um die 8 Millionen Euro “Jahresgehalt” muss sich der guttenbergende Schmidt doch wirklich anstrengen, sauber abzukupfern. Ich schau die Schmidtsche Sendungen schon lange nicht mehr an, da ich schwerlich intelligenten Witz und zu Herzen gehenden Humor dort finden kann. (17-02-2012)

Silke aus Essen: Heute haben wir unser Frühstück mal anders verbracht: Zunächst Deinen Blog über die bröckelnde Infrastruktur in Québec gelesen bzw. gehört und dann gereimt. Auf Teufel komm´ raus und nach dem Motto: Reim´ Dich, oder ich fress´ Dich! Bitteschön:

Ach, geh´ mir doch weg!
Die Straßen in Essen, die kannze vergessen.
Es reiht sich Loch an Loch, aber es geht – noch.
Wo gar nichts mehr geht, ne Baustelle entsteht,
die Umleitung dann, führt dich ans nächste Loch ran.
Willste mal aus Essen weg, lass´ es, hat keinen Zweck.
Nach Düsseldorf kommste im Moment nicht fort
(o.k., wer wohnt schon dort?),
weil die das Breitscheider Kreuz ausbauen und Du kannst dann schauen,
wie Du kommst in diese Stadt rin, zurück ist da fast gar nicht drin.
Das mit der Brücke ist zum Glück vorbei, wenigstens diese ist wieder frei.
Doch in der Stadt kämpfste Dich von Loch zu Loch, aber es geht – noch.
Die Straßen in Essen, die kannze vergessen.
Ach, geh´ mir doch weg, et is nich so schlimm wie in Quebec! (11-02-2012)

Volker aus Pforzheim: Die Pforzheimer Zeitung versah die Reise von Angie nach China mit der Überschrift: “Merkel im Drachenland”. Nicht ganz so originell wie …Land der Mittel… , aber ich kann mir die Frau auch im Drachenland gut vorstellen. (02-02-2012)

Marcel aus Leipzig: Vor ein paar Wochen habe ich Deinen Blog entdeckt und muss sagen: super, was und wie Du schreibst! An ruhigen Tagen – und davon gibts in Leipzig so einige – verbringe ich viel Zeit auf Deinen Seiten. Zwischen 2004 und 2006 habe ich einige Monate meines Journalistik-Studiums in Montréal verbracht – die Stadt mit ihren einmaligen Vorzügen und Macken kennen und lieben gelernt. Seitdem bin ich süchtig und immer wieder zurückgekommen. Und ja: viele Deiner Erzählungen erinnern mich an meine wahnsinnig tolle Zeit. Bei Deiner Geschichte über die ersten Tage beim Kanada Kurier musste ich sofort an meine frühen Erfahrungen beim “Echo” denken. Inzwischen bin ich von Hannover über Köln nach Leipzig gezogen und berichte als Fernseh-Korrespondent für einen Nachrichtensender über den Osten. Würde mich sehr freuen, mehr von Dir und Deinen Erlebnissen aus der geilsten Stadt der Welt zu hören (24-01-2012)

Volker aus Pforzheim: Du hast die Pause redlich verdient. Danke für deinen unterhaltsamen, gehaltvollen Blog. Ich freue mich auf die Fortsetzung. (14-01-2012)

Silke aus Essen: Schade, aber verständlich, die Blogpause. Es ist schön, jeden Tag an Kanada erinnert zu werden. Bevor Dein Blog existierte, war Kanada für meinen Mann und mich ein weit entfernetes Land, über das wir nichts, aber auch gar nichts wussten. Wir wären nicht im Traum darauf gekommen, mal dorthin zu reisen. Jetzt schon. Vielen Dank für Deine Geschichten und das Erweitern unseres Horizontes. Und viel Erfolg beim Aufladen Deines Akkus, denn das tut beiden Seiten gut, Dir und – wenn es dann weiter geht – auch uns. (14-01-2012)

Frank aus Köln: Endlich sagt es mal einer! Es lebe die Bahn, egal, wann sie kommt.(11-01-2012)

Uli aus Altshausen: Mit Deinen Beiträgen über die kanadische Post und das Gesundheitswesen, oder die Polizei wird mir immer wieder vor Augen geführt, wie selbstverständlich hier in good old germany doch alles funktioniert. Klaglos, human und reibungslos (zumindest im Vergleich zu anderen Ländern). Und es gibt hier tatsächlich niemand, der das einmal ausdrücklich lobt: Unser (immer noch) soziales Gesundheitswesen, unsere pünktliche Post, unsere humane Polizei usw, usw. Ich möchte es hier mal nachholen: Vielen Dank, Deutschland. Gut so, weiter so! (10-01-2012)

tram-tv-team Köln: Wir wünschen Dir und Deinen Lieben, dass Ihr wieder einen wunderschönen Jahreswechsel habt. Schreib auch im nächsten Jahr wieder so viele tolle Stories in deinen Blog. Ne schöne Groß us Kölle! (31-12-2011)

Fabian aus Landsberg/Lech: Mir ist im Laufe der Zeit aufgefallen, dass es sehr viele Dokus bzw. Blogs oder andere Medien gibt, die das Land und deren Schönheit bis ins letzte Detail beschreiben. Ganz klar: Es ist wunderschön! Allerdings richten sich diese nicht wirklich an die Menschen, die dort Leben und den Flair des einzelnen Landes widerspiegeln … nein ,das tut fast keiner. Hier kann ich Ihnen auch sagen, dass deshalb Ihr Blog so interessant ist, weil Sie eben vom Leben in Kanada erzählen! Ich möchte genau so wie Sie in Kontakt mit der Bevölkerung sein und nicht nur durchreisen und mir die schönen alten Bauten und die Natur anschauen. (24-12-2011)

Volker aus Pforzheim: Vielen Dank für deine täglichen, journalistischen Leckerbissen. Ich hoffe sehr, dass das Reservoir für dieselben gleichsam unerschöpflich ist. Ganz liebe Grüße, auch von Sabine, die wie ich von deiner Art und schriftstellerischen Magie, Texte zu verfassen, schlichtweg begeistert ist. (24-12-2011)

Philipp und Yvonne aus Heidelberg: Was macht man, wenn man nicht weiss, was man kochen soll? Man schaut bei Herberts Blog nach;) Also, haben wir heute nun das schon lange antizipierte Bannock gemacht. Beweisfotos sind angehängt. Und da uns die eidgenössischen Indianer auch sehr nahe stehen, haben wir Bannock mit Käsefondue kombiniert. Mmmmhh – lecker! Diese transatlantische marriage von Bannock und Käsefondue ist wirklich sehr zu empfehlen. Beide Partner steuern das bei, was dem anderen (zumindest teilweise) fehlt: Das Fondue den Geschmack und das Bannock die Struktur ;) Himmlisch. (22-12-2011)

Ralf aus Wien: Ich habe gerade deinen Blog gelesen und festgestellt, dass es überraschenderweise einige Parallelen zwischen Ungarn und Kanada gibt. Auch in Ungarn regiert seit dem letzten Jahr eine rechts-konservative Partei mit absoluter Mehrheit und betrachtet das Land als ihr Eigentum. Im Gegensatz zu Kanada jedoch, sind die dominierenden Themen die Wirtschafts- und Sozialkrise, für die die Sozialisten und die bösen ausländischen Kapitalisten verantwortlich gemacht werden. Als Allheilmittel wird der Nationalismus mit rückwärtsgewandtem Blick in das großungarische Reich gepredigt und das Land isoliert sich zunehmend. Gleichzeitig bekommt die rechtsradikale außerparlamentarische Bewegung immer mehr Zulauf und es wird gegen Schwule, Liberale und insbesondere Juden gehetzt und geprügelt. Das alles wird vom Ministerpräsidenten Orbán und seinen Gefolgsleuten billigend in Kauf genommen (im aktuellen Spiegel ist übrigens hierzu ein großer lesenswerter Artikel). Dabei war Orbán mal ein charismatischer liberaler Hoffnungsträger der im Widerstand gegen die Kommunisten politisiert wurde. Auch ich hatte gehofft, dass er mit dem alten sozialistischen und post-sozialistischen Filz aufräumt und eine neue transparente Politik macht. Aber weit gefehlt. Das Problem dabei, die Opposition ist zerstritten, korrupt und weitestgehend inkompetent. Armes Ungarn, armes Kanada. (14-12-2011)

Peter aus Sherbrooke/Québec: Bravo, Herbert, für diesen sehr mutigen Artikel zu Kanadas beschämender Umweltpolitik, der an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lässt. Niemand wird sagen können, dass die Kanadier mit Mister Harper und seinen Saubermännern einverstanden waren. Wenn wir eines Tages mit den Verhunzern unseres schönen Planeten ins Gericht gehen, sollten wir genügend Platz auf der Anklagebank lassen. Der weltweite Protest heute Morgen in der Weltpresse spricht ja auch eine deutliche Sprache. (13-12-2011)

Constanze aus Biberach: Ich hab mich sehr über den heutigen Blogeintrag gefreut, auch, wenn der Anlass natürlich eine Riesensauerei ist. Als ich heute Morgen von Kanadas Ausstieg aus dem Kyoto-Protokoll im Radio gehört habe, hab ich mich wahnsinnig geärgert. Kanada kann sich Umweltschutz doch sogar leisten, oder? Das Land ist nicht arm, richtig? Mal abgesehen davon, dass wir uns die Haltung “man kann sich Umweltschutz leisten” wohl ohnehin nicht mehr leisten können. Ich habe mehr und mehr den Eindruck, dass der Schutz der Umwelt und der Klimawandel das wichtigste Thema unserer Zeit ist – zumindest, wenn man will, dass sich die Erde nicht grundlegend verändert. Vielleicht sehe ich das zu schwarz. Aber es erschreckt mich sehr, wenn ich höre, dass sich die durchschnittliche Temperatur in Biberach um ein Grad Celsius innerhalb von 30 Jahren erhöht hat. Wie die Haltung Kanadas zeigt, scheinen viele meine Einschätzung aber noch nicht zu teilen. (13-12-2011)

Dr. Peter aus Sherbrooke/Québec: Also da muss man sich jetzt wirklich in Acht nehmen, was man so von sich gibt in deiner Gegenwart, denn alles kann gegen einen verwendet und blogmässig umgemünzt werden. Aber gottseidank lässt du die political correctness walten, um deine Gesprächspartner vor Strafverfolgungen, Beleidigungsklagen und Diskriminierungen aller Art zu bewahren. Wenn ich sage: “Ich habe es gern, wenn mich die Leute mit Herr Doktor anreden und mir die Visitenkarten aus der Hand reissen”, dann machst du daraus eine diskrete Bescheidenheitsfloskel: mein Doktortitel interessiere ja hier ohnehin keinen… Ich danke dir, dass du meine Komplexe nicht aufgedeckt hast. Ich bin ja doch ziemlich bekannt durch Bühne, Funk und Fernsehen und möchte nicht, dass mein Ruf leidet. Ansonsten macht mir dein Blog mehr und mehr Spass, und wenn eines Tages das lang erwartete Ebook erscheint, werde ich bestimmt irgendwie die 99 Cents zusammenkratzen und dasselbe erwerben. Schliesslich wird man nicht jeden Tag Gegenstand von Literatur. Jeder Beitrag trifft den Nagel auf den Kopf. Lustig, persönlich, informativ, mit gezielten Illustrationen. Ich kann dir schon heute versprechen, dass ich dich in meiner Autobiografie lobend erwähnen werde! (12-12-2011)

Philipp aus Heidelberg: Kennst Du eigentlich EverNote? Ich bin ja ein großer Fan von diesem Dienst und nutze es viel, um mir ständig übers Handy und über den Browser Infoschnipsel zu sammeln und zu archivieren. Alles Ideen für spätere Projekte… Interessanterweise gibt es jetzt was Neues von EverNote – EverNote Clearly. Ich dachte mir, dass dieser Dienst (nimmt Werbeblöcke aus Textseiten raus, formatiert den Text in gut lesbarer Form, etc) auch für Leute mit eingeschränktem Sehvermögen sinnvoll sein könnte. Und da Du Dich ja schon viel mit barrierefreiem Internet beschäftigt hast, schicke ich Dir mal diesem Link. http://www.evernote.com/about/download/clearly.php Vielleicht ist das ja was Sinnvolles für Deine Linksammlung. (11-12-2011)


Monika aus Stuttgart:
Jetzt habe ich etwas Zeit gefunden und auf Deinem Blog Inside Canada gelesen. Ich hatte vor einigen Jahren auch einen Kanada-Blog angefangen und dann damit aufgehört, auch mit anderen Veröffentlichungen. Namen oder Orte ändern ist eine Möglichkeit, aber für mich immer noch viel zu öffentlich, vor allem wenn es um Menschen geht, die einem manchmal recht nah sind. Wenn ich die besten Fakten und Hintergründe der Geschichten weglasse aus Diskretionsgründen, dann ist es kalter Kaffee ohne Zucker und Milch, auch meine eigenen Erlebnisse. Da bin ich nicht alleine. Es gibt einige Schreiber in meinem Freundeskreis, die wirklich etwas zu erzählen haben und ich Glückspilz darf diese wahren und oft aktuellen und berührenden Geschichten täglich lesen. Es gibt eigentlich keinen Blog, den ich regelmäßig lesen würde. Vielleicht ist der Grund, dass mich nur bestimmte Blogbeiträge und -Themen interessieren. Bei Deinem Blog interessiert mich vieles. Einiges kenne ich oder kenne es etwas anders. Auf jeden Fall lesen sich Deine Beiträge nicht wie Selbstdarstellerbeiträge. Zum Glück sind sie auch nicht wie die typischen Kanadareiseberichte gestaltet wie: “Dann fuhren wir nach **** und sahen den schönsten Sonnenuntergang und die Berge….und einen Bären…” , Warum schreibst Du nicht doch ein Buch? Ich würde es gerne lesen! (10-09-2011)

Klaus aus Berlin: Das Foto (rechts) passt zu dem Poutine-Beitrag. Ich habe es heute Nachmittag vor einem “kulinarischen Pavillon” der Galeries Lafayette auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin am Gendarmenmarkt gesehen. Titel: “Noël au Québec”. (06-12-2011)

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Firefighter aus Hannover: Bin auf deinen Link gestoßen und habe mit sehr viel Freude deine 5-Minuten-Geschichten gelesen. Gibt’s da noch mehr von oder nur die dreizehn? Kurzweilig und interessant, machen gleich noch mehr Vorfreude auf den nächsten Canada-Besuch, mitten aus dem Leben, wenngleich auch schon vor meiner Geburt passiert. Sehr interessant auch die anderen Blog-Beiträge. Weiter so! (03-12-2011)

Danke! Ja, es geht weiter mit den 5-Minuten-Geschichten aus meinem kleinen Leben. Schön, dass du Spaß daran hast. Vielleicht wird irgendwann sogar mal ein e-book daraus. Weiterhin viel Vergnügen und schöne Grüße an die Stadt, in der angeblich das beste Deutsch Deutschlands gesprochen wird. (Sieht man einmal von Ummendorf ab …) H.B.

Mirko aus Vancouver: Seit April lebe ich in Vancouver und lasse meine Freunde in Deutschland gern hin und wieder bei Facebook und auf meinem Blog etwas über das Land lernen, in dem ich gerade wohne. Mir hat Ihr Text über die Indianer gut gefallen – der Like-Button ist leicht geklickt. Trotzdem wollte ich vorher mal nachfragen, ob Sie mit der Verbreitung Ihrer Blogbeiträge auf diese Art einverstanden sind? Herzliche Grüße von der Westküste. (02-12-2012)

Über die Weiterleitung würde ich mich sogar freuen. Mir ist daran gelegen, daß möglichst viele Menschen über diesen Blog erfahren, wie sich das Leben hier so abspielt. H.B.

Boris aus Mönchengladbach: Danke! Danke! Danke! Für den Button “Sämtliche Blogeinträge seit August”. Gab es den eigentlich immer schon, und war ich zu blöd den zu sehen? Oder ist der neu? Ich freue mich jedenfalls riesig, denn ich lese nicht nur täglich Deinen neuesten Eintrag, sondern im Zug auf dem Weg nach Kölle auch sehr gerne alles, was ich in der Elternzeit verpasst habe. Manchmal fünf am Stück. Da kommt es schon mal vor, dass Du quasi zwischen Hochneukirch und Rommerskirchen im mexikanischen Knast sitzt oder zwischen Pulheim und Stommeln auf Palmeseln reitest… Sehr lustig ist das! Ich habe allerdings ein immer nich klaffendes Loch, aktuell zwischen dem 11. und 27. September. Und Du kannst Dir nicht vorstellen, wie frustrierend es im Funkloch hinter Grevenbroich ist, bis dorthin zurückzublättern. Mit dem Kalender kommst Du in der iPhone-Version des Blogs zwar auf den Tag, aber weder vor noch zurück. Aber jetzt, jetzt habe ich den Button! Jippieh! (30-11-2011)

Jenny aus Bremen: Deinen Blog verfolge ich natürlich immer noch, es macht einfach Spaß, deine Perspektive der Dinge zu lesen. Und manchmal, zum Beispiel beim großen Weihnachtszug, fühle ich mich auch ein bisschen an meine Zeit in North Dakota erinnert. Zum Beispiel, als ich mal judge of the christmaslights contest war :) Überall ein riesiges Blingbling, herrlich! (29-11-2011)

Frank (z.Zt. Berlin): Wunderbar, diese Canadian Pacific. Aber wo ist die Lok? (28-11-2011)

Hier ist sie, lieber Frank: Es ist eine Diesellok von General Electrics mit 4400 PS. Der ganze Zug mit seinen 14 Waggons ist übrigens 330 Meter lang. Die Glühbirnen, die den “Canadian Pacific Holiday Train” festlich erleuchten lassen, werden von vier Diesel-Generatoren befeuert.

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Kia from Île des Sœurs (Québec): Loved your latest blogpost! All those months of devoted google-translating have finally paid off! Your #1 Canadian superfan (27-11-2011)

Philipp (z. Zt. Barcelona): Ist irgendwie eigenartig, aber fühlt sich gleichzeitig auch wie daheim an. Bin grade in Barcelona und lese jeden Morgen Deinen Blog – wie daheim eben;) Das Bannock-Rezept muss ich unbedingt mal austesten. Das könnte man doch eventuell sogar auch auf dem Grill backen, oder? Übrigens: Deinen Blogpost über die “Sprachkiller unter uns” fand ich sehr gelungen. Das trifft den Nagel auf den Kopf und hat mich sehr nachdenklich gestimmt. (26-11-2011)

Volker aus Pforzheim: Zum Thema Sprachkiller. Bei uns war der Begriff “Mongolismus” ein fester Bestandteil für Kinder mit dieser Genommutation. Protest kam sehr berechtigt aus der Mongolei mit dem Resultat, dass diese herabsetzende und diskriminierende Bezeichnung in “Down-Syndrom” umgewandelt worden ist. (Wiki: Ein 1965 von der Mongolei an die WHO gerichteter Antrag, den Begriff Mongolismus und seine Ableitungen aufgrund der negativen sowie rassistischen Besetzung nicht mehr zu verwenden, wurde einstimmig angenommen.) (22-11-2011)

Anita aus Köln: Habe übrigens gerade mal die letzten glaube ich 15 blogeinträge von dir gelesen! die bandfotos und videos sind super! richtig krass finde ich aber die geschichte über die verschwenderischen kanadier. wasser, pools, egal… wahnsinn! wieso ist das so bei denen so? kann man denen den sinn für energie und ressourcen nicht irgendwie eintrichtern??? (20-11-2011)

Volker aus Pforzheim: Was macht eigentlich DEN Journalisten aus? Meine Antwort: er bringt sachliche, ehrliche Informationen an den Mann und die Frau, aber, weit mehr noch wiegt, wenn er in Kombination mittels seiner Sprache die Gefühle des Publikums erreicht, noch besser – tief erreicht und damit VIELES auslöst. Manchmal nicht einfach für den Leser – Hörer. Du bist einer DIESER Journalisten. (19-11-2011)

Swetlana und Rolf aus Rottweil: Dein blog ist voller leben, erfahrung, erinnerung, wie ein spannendes buch, das man immer wieder weiter und immer weiter lesen möchte. toll, habe oft gelacht beim lesen, weil die geschichten echt und lebendig sind. wirklich super, mach weiter so!!! (18-11-2011)

Iris aus Edmonton (Alberta): Mir gefällt, was du schreibst, so auf die lustige Art. Dein Blog ist ungefähr als wenn man mit Spannung eine Wundertüte aufmacht. Was wird wohl dieses mal da drin sein? Ich werde ihn auch weiterhin mit Freuden lesen! (16-11-2011)

Sabine aus Wangen im Allgäu: Ich klicke ab und zu deinen Blog an und freue mich jedesmal über deine Geschichten. (15-11-2011)

DANKE FÜR DIE TOLLEN LINKS:

Kosmas aus Edmonton (Alberta): Dieser Link verweist auf eine Seite mit den aktuellen Positionen von allen moeglichen Autos, LKW, Segelbooten etc. Das System wird von Funkamateuren weltweit betrieben. (15-11-2011)

Uli aus Altshausen: Als Flugbegeisterter bin ich Dir höchst dankbar für den tollen Link! Thanks a lot! Als Gegenleistung biete ich Dir 2 Links: Flugplatz Biberach und Flughafen Friedrichshafen Wenn’s Dir mal nach heimatlichen Bildern ist.Grüße nach Kanada und vor allem: Mach weiter mit Deinem Blog. Ich genieße ihn nach wie vor unvermindert! (15-11-2011)

Maggy aus Town of Mount Royal: War soeben auf dem Marktplatz in Biberach und werde einige der Links im Laufe des Tages besuchen. Am enjoying your blog every morning. (15-11-2011)

Peter aus Sherbrooke (Québec): Da ist ja wohl doch ein Extragruss fällig und ein Glückwunsch für die ersten hundert Blog-Einträge. Ich überlege mir schon langsam ein paar passende Worte für deine Nobelpreisverleihung. Ummendorf sollte dann einen ICE-Bahnhof und eine Ampel bekommen! (14.11-2011)

Hermann aus Wilhelmshaven: Ja, es ist ein seltsames Thema. Was einem auf Flügen so alles passieren kann. Es gibt den “Schweiger”. Gut wenn es dann an Bord ausreichend Unterhaltung gibt. Und sein Pendant, die Quasselstrippe. Gut, wenn es an Bord ausreichend Unterhaltung gibt. Wirklich schlimm sind die “Stinker”. Gut, wenn es an Bord ausreichend Unterhaltung gibt. Und ganz schlimm, der “Alkoholiker”. Gut, wenn es an Bord…. Und ganz selten hat man jemanden neben sich sitzen mit dem es an Bord ausreichend gute Unterhaltung gibt. Und noch etwas: Schön, wenn der achselschweisstriefende Übergewichtsweltmeister neben einem stehen bleibt, seine Bordkarte ansieht, die Sitznummer kontrolliert, und dann weitergeht. Schade, wenn die attratktive Brünette das gleiche tut. (08-11-2011)

Iris aus Edmonton (Alberta): Deinen Blog finde ich klasse und es macht mir Spaß, ihn zu lesen. Freddy und Hans Albers haben mich ständig daran erinnert, wie groß diese Welt ist, wie abenteuerlich und wie schön. Deren Lieder und deren Worte hatten sich bei mir im Kopf und im Herzen fest gesetzt. Jaaaa, die Bravo-Erinnerungen an die schönste Zeit in meinem Leben werden wieder wach. Und Erinnerungen an Tänze, eng umschlungen und mit endlosen Knutschereien zu den Songs von Peter Maffay, Frank Farian & Co. Danke! (02-11-2011)

Jenny aus Bremen: Ich habe deinen Blog abonniert – es macht einfach Spaß, gut geschriebene Texte zu lesen! (01-11-2011)

Frank aus Köln: “Nicht stören, wir sind Kanadier!” – Rührend geschrieben. Ein kleines Meisterstück. (31-10-2011)

Christian aus Köln: Ein toller Artikel über unsere kleine “Garagenfirma” Tram-TV.. Es wäre für uns übrigens eine große Ehre, wenn du unser Tram-TV Canada Korrespondent werden könntest. Alles, was mit Nahverkehr zu tun hat, ist für uns interessant. Kanada ist ja ein Straßenbahnparadies. Bei der nächsten Verleihung der “Goldenen Kurbel” bist du dann dabei. In unserem kommenden Dezembermagazin gibts übrigens einen Beitrag über den Skytrain in Vancouver. (28-10-2001)

Karina aus Köln: Bereits seit einiger Zeit sitze ich mit einer großen Kaffeetasse vor meinem Rechner und mache Reste-Lesen. Im Unterschied zum Reste-Essen (alles muss weg) ist das Reste-Lesen deines Blogs etwas, das ich mir immer für besondere Momente mit viel Zeit und Ruhe aufspare – ähnlich wie früher die aufgesparten Schokoladen-Ostereier, die auch und gerade im Mai noch besonders gut schmeckten. (27-10-2011)

Joerg aus Winnipeg/Manitoba: Ueber einen Link bin ich auf Deinen Blog gekommen und habe diesen sogleich mit grosser Begeisterung komplett durchgelesen. Vor allem die Geschichte ueber Deine Ankunft im Jahre ’73 in Winterpeg, sowie die Erzaehlungen ueber Churchill zogen mich in den Bann. Einfach herrlich zu erfahren, wie jemand 1973 Winnipeg erlebt hat. Ich bin ja erst 26 Monate hier, dennoch ist so eine Ankunft in eine andere Welt’ wohl jedem unvergesslich und spannend zugleich. (20-11-2011)

(Joerg ist als Trucker in ganz Nordamerika unterwegs und berichtet in seinem Blog über seine Erfahrungen “on the road”)

C. Bean aus Edmonton/Alberta: Super Blog, gefaellt mir! Danke! Ohhhh Freddy… und da muss ich jetzt an meinen Opa denken und daran, dass seine Songs schon als Kind in mir das Fernweh ausgeloest haben. (17-10-2011)

Uli aus Altshausen: Ich muss Dir schon wieder ein dickes Lob zollen: Mundraub und Geschichte über Geschichten waren wieder allererste Sahne. Wer hat nicht schon einmal Mundraub begangen. Auch ich bekenne mich hiermit schuldig. Und nachdem Dich Geschichten ja interessiere: Hier ist meine Geschichte vom Mundraub: (15-10-2011)

Brot alleine macht nicht glücklich.

Es war im Summer of sixtynine. Nachdem meine Beziehung mit Uschi gerade so heftig wie schmerzhaft in die Binsen gegangen war, beschloss ich Playboy zu werden. Nachdem ich mich für vollkommen beziehungsunfähig hielt, schien mir das die einzige Möglichkeit zu sein, dem liebeskummergetränkten Leben noch einen Sinn abzugewinnen. Und was hatte man 1969 zu tun, wenn man ein richtiger Playboy sein wollte? Richtig, man musste nach St. Tropez. Mein damaliger Kumpel George (Tschortsch) aus Saulgau schien mir der ideale Partner für die Reise zu sein. Er war ein gut aussehender, markanter dunkelhaariger Typ, der ein schneeweißes Fiat 1500-Cabriolet besaß. Von meiner Schwester lieh ich ein 2-Mann-Zelt und los ging die Reise. Jeder mit 300 Mark in der Tasche ging’s los. Zunächst bis Digne, denn da wurden Thortsch Geldbeutel, Reisepass, Fahrzeugpapiere und das ganze Geld gestohlen.

Eine kurze Stippvisite bei der Gendarmerie – und schon saßen wir im Knast. Sicherheitsverwahrung, denn man hielt uns für Autodiebe und bis zur Klärung des Falls sollten wir auf jeden Fall dort stationiert werden.

So also sah meine Karriere als Playboy aus? Zum Glück wurde ich am nächsten Morgen freigelassen (ich hatte ja auch alle Papiere noch!) und zum weiteren Glück studierte die Tochter des Café-Besitzers, bei dem ich mein Frühstück einnahm, in Tübingen. Flugs ging sie mit zur Gendarmerie und schon hatte Tschortsch einen Persil-Schein. Also ging die Reise weiter. Schließlich war’s ja nicht mehr weit bis St. Trop.

Dort angekommen suchten wir den billigsten Campingplatz und wurden in Port Grimaud fündig. (Heute wundert einen das, aber damals war dieser Jet-Set-Ort gerade erst im Aufbau. )Nachdem wir unter chronischem Geldmangel litten, fingen wir sofort ein “Bratkartoffelverhältnis” mit zwei Belgierinnen an, die hervorragende Köchinnen waren, aber leider auch dementsprechend aussahen und uns zwei “Möchtegern-Playboys” den ganzen Urlaub durch verköstigten. Leider habe ich dieses Verhältnis nach gut einer Woche restlos zerstört. Sorry Tschortsch, aber Dominique aus Paris war viel zu hübsch und ich konnte nicht widerstehen. Außerdem haben wir ja nur geknutscht!

Nichtsdestotrotz beendete meine Aktion unseren Urlaub in Saint Tropez relativ abrupt. Noch schnell einen letzten Abend ins Städtchen (wo ich im übrigen die Brüder Haensch aus Biberach traf; auch zwei sehr illustre Vögel!) und am nächsten Morgen begannen wir die Heimreise. Genau 75 Mark würden wir für die Heimreise benötigen, hatten wir ausgerechnet. Ohne Verpflegung wohlgemerkt ! Wir würden unterwegs schon irgendwo was finden. Mit 20 ist man da nicht sehr zimperlich.

Irgendwo in Südfrankreich, in einer dieser bezaubernden Kleinstädte übermannte uns allerdings der Hunger. Und wie. Was tun ? Die Kohle, die wir besaßen, brauchten wir dringend für die Heimreise. Gerade fuhren wir an einem Geschäft vorbei, wo die Baguettes draußen in einem Korb abgestellt waren. Es war kurz vor 12 und in den Läden nichts mehr los, weil französische Hausfrauen anno 69 noch Mittagessen kochten ! Tschortsch: ” Komm, da klauen wir welche” Ich wollte aber nicht nur trocken Brot essen, michgelüstete nach mehr. “Ich habe eine Idee Tschortsch: Du gehst hinein und tust, als ob du was kaufen willst. Ich klaue in der Zeit unauffällig auffällig zwei Baguettes. Bestimmt verfolgt mich der Ladenbesitzer. Und in der Zwischenzeit klaust du eine Wurst.

Gesagt, getan, als Tschortsch im Laden war, klaute ich die Baguettes. Unser Plan ging voll auf: Der Ladenbesitzer rannte mir hinterher und rief mir “Scheiß Deutscher!” nach. Komisch, sah man mir den Deutschen an, oder war das ein allgemeines Schimpfwort für Ladendiebe ? Merke. es war ja 1969 und von einer deutsch-französischen Freundschaft war noch gar nichts zu sehen ! Ich durfte ja nicht zu schnell rennen, denn sonst hätte der dicke Ladenbesitzer schnell aufgegeben, also bin ich eher im Dauerlauf geflüchtet. Irgendwann hab’ ich dann Gas gegeben und den lästigen Kerl abgehängt. Tschortsch hatte in der Zwischenzeit ganze Arbeit geleistet und eine Riesensalami, die mindesten 2 Kilo wog mitgenommen.

Beide Baguettes und die Salami reichten, als wir mit 20 Pfennig und einem Liter Sprit im Tank bei mir zu Hause ankamen, was dann ein jähes Ende meines Playboy-Daseins bedeutete.

Ich hab’ diese Geschichte irgendwann in den 90-Jahren mal in einer Gratis-Zeitung in Wien veröffentlicht und wurde in 2 Leserbriefen auch für einen Münchhausen gehalten. So kann’s gehen. Dabei stimmt sie. Schreib’ weiter so interessante und witzige Geschichten und Storys. Ich genieße sie.

Cordu aus Winnipeg/Manitoba: Habe mal in deinen blog reingelesen, seeehr nett! es macht viel spass deine sicht der dinge zu lesen, sehr unterhaltsam geschrieben, ich habe dich auf jeden fall in meiner favoritenleiste gespeichert und werde sicher regelmaessig reinschauen. das einzige, was mich (nach nur einem jahr und drei monaten in kanada) doch ein bisschen stoert, ist, dass du deine leser mit SIE ansprichst. damit komm ich ja gar nicht mehr klar… ist schon vollkommen ungewohnt. (14-10-2011)

Irmtraud aus Wangen im Allgäu: So langsam werde ich auch Fan von Deinem interessanten Blog. Was Du alles so zu erzählen bzw. erleb hast! Den Putenbraten habe ich sogar gerochen, so toll war das Foto. Auch die Straßenmusiker hab ich wieder vor mir gesehen, lang, lang ists her. Toll! (13-10-2011)

Niko aus Baiersbronn/Schwarzwald: In deinem Blog können wir ab und zu auch unser Fernweh stillen, ich finde ihn toll. (13-10-2011)

Philipp aus Heidelberg: Wenn es eine Liste der “wunderbarsten Orte” dieser Welt gibt, dann ist Eure Cottage am See sicher mit drauf! (12-10-2011)

Harry aus Manitoba: Hey! Du warst mal Polizeireporter? Ich war mal Polizist. Warst du seinerzeit mit auf Streife? Wenn ja, wo? Tolle Storys im Blog! Da habe ich noch einiges zu lesen. Einstweilen viele Grüße aus Manitoba, in der Nähe vom Riding Mountain Park. (11-10-2011)

@ Harry: Ja, ich war in den 70er-Jahren Polizeireporter für eine Tageszeitung im Großraum Stuttgart (Waiblingen/Remstal etc.) Streife bin ich ab und zu mal mitgefahren. War auch bei mehreren Kripo-Einsätzen dabei. In Ulm war ich Polizei- und Gerichtsreporter. Auch dort Streife mitgefahren. Spannende Zeit, oft deprimierend und super anstrengend. Vor allem wenn man hinterher noch darüber schreiben soll.

Ralf aus London/England: Lese gerade bei SPIEGEL-Online die Geschichte über Québec: Land der zerbröselnden Straßen. Ich finde, das hast du in deinem Blog aber schöner beschrieben. (11-10-2011)

Harry und Ute aus Prince Albert/Saskatchewan: Glückwunsch zu deinem klasse Blog. Ich bezeichne ihn mal als echte Perle unter den Kanada-Blogs. Außergewöhnlich, imposant, unterhaltsam, und immer wieder zum Schmunzeln verführend. Ich mag ihn sehr, und vor allem mag ich die passenden Bilder zu jedem “Artikel”…ähm…Blog-Post. Ich bin noch nicht fertig mit Lesen, komme aber wieder und werde es zu Ende führen. Vesprochen! (11-10-2011)

Ralf aus Wien: Ich habe gerade die letzten drei Blog-Geschichten gelesen. Schön, wenn man die Bilder vom LacDufresne sieht und selbst erst vor kurzem dort war. Wahnsinn wie sich das Laub in den drei Wochen verfärbt hat. (10-10-2011)

Simone aus Köln: Ich habe meinen Eltern den Link zu Deinem Blog geschickt. Die bleiben da manchmal wirklich hängen! Sie waren ja vor vielen vielen Jahren einmal in Vancouver. (08-10-2011)

Sabine aus Frankfurt am Main: Montreal ist immer eine reise wert. dein blog macht mir viel spass. wir haben immer etwas zum schmunzeln. weiter so… (07-10-2011)

Harry aus Stuttgart: Das mit den zwei Herzen in Deiner Brust kann ich mehr als nur nachvollziehen. Die Jungendjahre in Frankreich haben mich nie losgelassen. Immer wenn ich ins Land links vom Rhein reise, fühle ich mich zuhause,.auch wenn ich Paris schon 1977 verlassen habe. Und ständig spukt in meinem Kopf herum: Wäre es nicht schön, nach Frankreich auszuwandern, oder zumindest den Lebensabend dort zu verbringen?! Irgendwie habe ich manchmal den Eindruck, ich suche nach der Geborgenheit der Jugend oder so etwas ähnlichem. Oder ist es nur Abenteuerlust? Vielleicht erkärt das auch, dass ich die fast 20 Jahre Formel-1-Zirkus genossen habe. Nicht so sehr wegen des Motorsports, sondern wegen des Reisens: Die vielen Länder, die vielen Menschen und einige Freundschaften, die hängen geblieben sind. Und trotzdem habe ich mich immer darauf gefreut, nach Hause zu kommen, nach Stuttgart, zu meiner Familie, zu meinen Freunden, in meine Stadt. (Auch wenn ich ja in Sigmaringen auf der Alb und nicht in der Landeshauotstadt geboren und bis zum 10. Lebensjahr aufgewachsen bin.) Was bleibt ist aber die Erkenntnis von Lore („Jeder sollte da bleiben, wo er aufgewachsen ist. Sein Fernweh kann man schließlich im Urlaub ausleben”)…auch wenn ich manchmal wehmütig in die Ferne schaue: Zu Hause bin ich dort, wo ich die wichtigsten Jahre meines Lebens verbracht habe und dort, wo mein soziales Umfeld sich befindet, also in Stuttgart. Was aber nicht ausschließt, dass ich doch im Rentenalter – zumindest teilweise – Deutschland verlassen werde. Vielleicht nicht in Richtung Frankreich, sondern eher in Richtung Türkei.: Ich habe ja nicht umsonst eine Deutsche mit Migrationshintergrund geheiratet :-) Und in Deinem Fall – lieber Herbert – kann ich nur sagen: Egal zu was Du Dich in Zukunft entscheiden wirst,.Kanada wird immer in Deinem Herzen sein und Dir – falls Du es verlassen solltest – unendlich fehlen. (05-10-2011)

Ralf aus Wien: Jeden Tag lese ich deinen Blog und deine 5 Minuten Geschichten aus deinem Leben haben es mir besonders angetan. Die besten Geschichten schreibt wohl tatsächlich das Leben… Beneidenswert deine Art zu schreiben, bewundernswert deine Art zu leben. Keep on rocking! (03-10-2011)

Simon aus Wangen im Allgäu: Ich schaue immer mal wieder deinen blog durch und bin von den geschichten echt begeistert. omis bruder in canada…da ist unser leben manchmal echt einfach gestrickt :) …… vielleicht schaffen wir es ja mal noch alle zusammen “rüber”. (02-10-2911)

Ellen aus Sydney/Australien: Da ich als aupair mädchen jeden abend frei habe, lese ich jetzt immer deinen blog. iiirgendwann würde ich auf jedenfall gerne nochmal nach canada kommen. (29-09-2011)

Uli aus Altshausen: Einfach wunderbar. Es kommen mir fast die Tränen, wenn ich die Geschichte von Freddy Quinn lese. Ich habe Dich immer für Deinen Mut und Deinen Unternehmungsgeist bewundert. Und beneidet habe ich Dich, daß Du viel mehr machen durftest, als ich. Allein, wenn ich daran denke, wie Du damals per Anhalter an die portugiesiche Grenze gefahren bist! (Wenn ich mich richtig erinnere, war’s wegen einer Friseurin?) Und ich kann mich noch genau an Deinen Satz nach der Rückkehr erinnern: “Scheisse, hier bin ich wieder einer von vielen” Das hab’ ich damals nicht verstanden – heute schon. Irgendwann werde ich die ganze Geschichte kennen lernen in Deinem Blog. Ich freu mich drauf. (27-09-2011)

Lisa-Marie aus Köln: Dein Blog ist toll, auch wenn ich es leider nicht schaffe, jeden Eintrag zu verfolgen. (26-09-2011)

Edith aus München: Freu mich jeden Tag, meist bereits zum Frühstück, über dein Baby. Haben Bannock aus der Gußpfanne statt Baguette beim Grillen gegessen. Herrlich, deine Geschichten. (25-09-2011)

Harald aus Ottawa: Wie die Zeit vergeht! Kann mich noch so gut an diesen Film (Silent Night) erinnern und wie ich Cassian fuer diese Rolle vorgeschlagen habe, mit viel “Druck” und natuerlich das hin und her mit den Eltern!! (Warum diese Rolle so eine tolle Erfahrung fuer ihn waere ) Er war spitze, ich bin stolz auf ihn and the rest is history! (24-09-2011)

Anke aus Linz: Heute habe ich wieder was gelernt. Ich durfte am eigenen Körper erleben, was „anfixen“ bedeutet: ich habe das erste Bannok gebacken. So wie es auf Madagaskar Tiere gibt, die nur dort vorkommen, so hat es früher Speisen und Waren auch nur an bestimmten Orten gegeben. Die Zeit ist lange vorbei und jeden Morgen beim Kaffee finde ich das gut. Aber das hat Jahre gedauert: an Kaffee musste ich mich erst gewöhnen. Beim Essen meines ersten Bannok spürte ich in Sekunden, wie eine kleine Revolution über den Teich zu mir schwappt. Ich musste an die Indianer und alle anderen Kanandier denken, die mit diesem Gebäck vertraut sind und ich war beim gierigen Krümelzusammenschaben gleichzeitig in Kanada und Österreich. (24-09-2011)

Katja aus Karlsruhe: Jetzt muss ich endlich mal reagieren auf Deinen Blog, den ich regelmäßig lese. Die aktuelle Überschrift – Immer Ärger mit Emil – ist mir sofort ins Auge gesprungen und ich musste sie gleich an meinen Mann weiterleiten. Unser großer Sohn heißt ja Emil. Zwar gibts nicht ständig Ärger mit ihm, aber es ist doch ziemlich anstrengend, seit er einen kleinen Bruder hat. Vermutlich leidet er noch sehr unter seiner Entthronisierung. Die Blogeinträge gefallen mir richtig gut; man kann sie auch wunderbar zwischendurch konsumieren, zum Beispiel auf dem Spielplatz (wenn es gerade mal keinen Ärger mit Emil gibt), beim Kaffeetrinken, wenn der Kleine gerade kurz eingenickt ist, im Wartezimmer oder in der Straßenbahn. Bitte versteh mich nicht falsch – der Blog ist ja kein Zwischendurch-Medium, aber die einzelnen Beiträge sind so prägnant und so gut dosiert, dass es einen im Alltag immer wieder kurz zum Schmunzeln bringt. Mach bitte noch lange weiter mit dem wunderbaren Blog, so dass ich mir immer ein paar nette gedankliche Pausen zwischendurch machen kann. (23-09-2011)

David aus Köln: Ich habe gerade dein Blog angesehen – sieht gut aus und liest sich super! (23-09-2011)

Franz aus Luxemburg: Sie sind ja ein grosses Schreibtalent. Alles direkt, schnörkellos einfach herzerfrischend (21-09-2011)

Walter aus Leutkirch: Durch den Blog kenne ich ja nun Kanada fast schon besser als Deutschland. Ich finde es außerordentlich vergnüglich, diese Artikel zu lesen. Auf seinem Blog-Titelblatt ist in herbstlicher Stimmung so ein irre schönes Haus am See abgebildet. War/ist das Eures? Wäre die Geschichte vom vielen Besuch, der vom Kopf her anfängt zu stinken wie ein Fisch, nicht kürzlich hier angekommen – auf der Stelle würde ich mich dorthin als Besuch einladen :-) wollen. (21-09-2011)

Ja, lieber Walter. Das Haus am See ist unsere Blockhütte am Lac Dufresne. Dorthin verziehen wir uns, um die Seele baumeln zu lassen. Herbert

Gerd aus Ottawa (Jahrgang 1954): 1949 – wirklich ein schwieriger Jahrgang. Hat aber doch einiges an Positivem hervorgebracht. Etwa den Beginn des Aufstiegs Deutschlands in Wirtschaftswunderzeiten. Und eben Herbert Bopp. Und führte schnurstracks fünf Jahre später zum Jahr 1954. Ein Super-Jahrgang. Überhaupt nicht schwierig! Have fun beim Bloggen (18-09-2011).

Angela aus Köln: Auch wenn ich nicht dazu komme, jeden deiner Blogs zu lesen, freue ich mich, wenn immer mal wieder Erinnerungen angeklickt werden ;-) z.B.Bannock – morgens zubereitet in eurer Küche in Hudson. (18-09-2011)

Maggy aus Town-of-Mount Royal wundert sich, warum in dem Artikel über rmeine Liebe zum Radio nichts über die Zeit bei Radio Canada International steht. Kommt noch. Versprochen. Natürlich gehören die Jahre bei RCI zu den ganz besonders wichtigen Erinnerungen an meine Korrespondenten-Zeit. (17-09-2011)

Volker aus Pforzheim: Der Spätzles-Artikel erinnerte mich an zwei Festzeltabendeseinerzeit in Straubenhardt, organisiert von unterschiedlichen Vereinen, wo jeweils zu fortgeschrittener Stunde Spaßeinlagen einprogrammiert waren. Eine davon: Wer ist der qualifizierteste Spätzleskratzer-Mann in diesem Festzelt heute Abend. Die Lorbeeren fielen beide Male mir zu. Allerdings arbeite ich grundsätzlich mit dem Spätzlesschaber und nicht mit dem Messer. Das kann ich nicht. Meine größte Spätzlesmenge produzierte ich vor zig Jahren (als Geschenk für den 80. Geburtstag des Senior-Bauern) auf einem Bauernhof, genannt “Schloss” in Ottenhausen – dort hatte ich u.a. ein Pferd stehen. Spätzle für 50 Personen, in erster Linie Jäger, da die Schlossfamilie seit Generationen die heimische Jagd gepachtet hatte. Spätzle eignen sich auch halt hervorragend, vor dem Verschlucken durch die Rehbratensoße gezogen zu werden. Weitere Spätzleslobeshymnen könnten ungezählig folgen. Natürlich war ich zum Geburtstagsfest eingeladen, und da nach dem köstlichen Essen die doch älteren Jäger eher zur Müdigkeit tendierten, dachte ich, ein Jägerwitz könnte die Mannschaft in Stimmung bringen und vor dem Tisch-Tiefschlag retten. Ich hätte das letzlich nicht tun sollen. Der Witz: Ein älterer Jäger, schon leicht vergesslich (wenn nicht leicht dement) kletterte auf seinen Hochsitz, legte sein Gewehr bereit und wartete. Plötzlich entdeckte er etwas, legte an, schoss, aber es fiel nicht um. Er schoss ein zweites Mal mit gleichem Resultat. Neugier kam auf, er legte sein Gewehr zur Seite, stieg vom Hochsitz herab und lief zu der Stelle, wo er hingeschossen hatte. Er sah dort seinen Rucksack stehen mit zwei Einschusslöchern. Spontan sagte er sich: “Gott sei Dank häwe dehn net uffkett!” Außer mir konnte eigentlich niemand lachen. Aus dem Saal verwiesen wurde ich wohl nur deshalb nicht, weil ich halt der Schulleiter der Gemeinde und somit eine Respektsperson war. Spätzlichen Gruß! (14-09-2011)

Josef aus Stuttgart: Ich hab in Deinen Beiträgen geschmökert. Ich finde sie gut und spannend. Der Blog kommt gerade recht, um wie im Schnellkurs mehr über Dein Leben in den letzten 30 Jahren zu erfahren. Da sieht man doch, was auf der Strecke bleibt, wenn man so verdammt wenig Kontakt hält. Ich leiste also Abbitte. Wo werdet Ihr leben, wenn Ihr nicht auf Mallorca sein wollt, sondern in Kanada? Bin sehr gespannt, wie Ihr die Änderungen anstellt. Im Grunde ist es sicher richtig, die Dinge für die neue Lebensphase in die Hand zu nehmen und nicht wie gelähmt zu verharren. Aber wer kriegt das schon hin außer Euch? (15-09-2011)

Maggy aus Town of Mount-Royal: Ich beginne jeden Tag mit Deinen Blogs und bin, neben den immer interessanten und oft amuesanten Beitragen, von der Enteckung, welch guter Fotograf Du bist, beeindruckt. Zwei meiner Freunde in Deutschland gehoeren mittlerweile auch zu Deinen Fans. (12-09-2011)

Peter aus Sherbrooke/Québec: Dein Blog gefällt mir jeden Tag besser. Und Marlene ist immer ganz geil auf jeden neuen Beitrag. Wenn das kein Bestseller wird! (12-09-2011)

Anita aus Köln: Deinen blog-eintrag mit dem gut-aussehenden waschbrett-musikus (“Heute hauen wir auf die Pauke”) finde ich großartig. sehr lebensgefühlig. und mit einem zwinkernden auge geschrieben. noch toller: der über´s altern… haha… du und der dalai lama! toll geschrieben!! sehr fluffig! zum 11.september muss ich nicht viel sagen. es fühlt sich an wie gestern. weiter so! ein tolles gesamtwerk!! (12-09-2011)

Margret aus Ravensburg: Ich hänge gerade mal wieder an, bzw. in deinem Blog fest. Endlich hab ich die Kurve gekriegt und mich mal ein bisschen mehr rein gelesen. Großes Kompliment! Sehr lebendig, informativ, vielseitig – mit Humor und Pfiff. Was du so alles schaffst! (11-09-2011)

Boris und Swenja aus Mönchengladbach, z.Zt. in Frankreich: Deine ersten Geschichten aus dem Blog haben wir mit großer Freude gelesen. Hut ab! Das Lutschen der ganz besonderen Cocktail-Kirsche (Sauerzeh-Cocktail) hast Du so lebendig geschildert, dass ich das verdammte Teil beim Lesen selbst im Mund spüren konnte. Pfui Teufel! Auf alle weiteren Geschichten, die wir bisher nicht lesen konnten, freuen wir uns, hier ist es leider etwas dünn mit dem Internet. (10-09-2011)

Was nun: Deutsch oder Kanadier?(05-09-2011)

Anke aus Linz: Das mit Heimat und Zu-Hause kann ich nur zu gut verstehen. Auch wenn sich viele Menschen nicht vorstellen können, dass zwischen Deutschland (meine Heimat) und Österreich (mein Zu-Hause) so ein großer Unterschied bestehen soll. Nach 16 Jahren hier darf ich behaupten: doooooch, es ist ganz was anderes! Und interessant: Das Gefühl, wenn ich wieder auf deutschem Boden bin. Das geht mir auch so. Ich empfinde es als eine Art “Hier-darfst-du-immer-sein-das-ist-dein-Geburtsrecht”. Nicht, dass die Ösis was dagegen hätten, dass ich da bin, jedoch kommt es mir manchmal vor, der Österreicher wäre einer der (sorry es ist so) arroganten Kellner eines Wiener Kaffeehauses, der sehr unverständlich in den Bart nuschelt: “In Herrgottsnamen, dann lasssen wir die Deutsche eben da”. Danke für die lebendigen Texte :-) Servus!

Bernd aus dem Allgäu: Es ist wie früher, als herbert bopp mit sonorer stimme mitreißende geschichten aus kanada im radio erzählte, meist in swf3: prägnant, atmosphärisch dicht, nah am menschen, geschichten auf den punkt gebracht. das kann er, und das leistet er auch in diesem blog. ben johnson beim abendessen in hudson; warum journalisten die wilden tiere bedrohen; warum es besser ist, in kanada gesund zu bleiben und ja nicht krank zu werden: das sind kleine highlights, sprachlich brillant und inhaltlich höchst interessant. gut, dass es diesen blog nun gibt. (05-09-11)

5 Minuten aus meinem Leben (04-09-2011)

Werner und Christa aus der Schweiz: Die Lektüre deiner Memoiren sind für uns nach über dreissig Jahren Kanada eine absolute Freude zum lesen. Viele deiner Geschichten könnten direkt aus unserem Leben kommen und viele deiner Kommentare könnten auch von uns stammen. Also, uns freut es sehr und wir hoffen, dass Du noch viele Geschichten schreibst!

Uli aus Altshausen: Jetzt muß ich doch mal ein Kompliment loswerden: Seit ich Deinen Blog regelmäßig lese, kommen meine 3 Bücher, die ich derzeit lese, eindeutig zu kurz. Zu interessant, abwechslungsreich und spannend sind Deine Beiträge. Bitte unterhalte mich weiterhin so glänzend; es ist mir zum Ritual geworden, Deine Beiträge zu lesen. Und irgendwann werde ich Dein Rezept vom Trapper-Brot ausprobieren!

No English, s’il vous plaît! (01-09-2011)

Silke Morlang aus Essen: O.k., diese Sprachenpolizei ist wirklich etwas übertrieben. Aber dieses Problem gibt es nicht nur in Kanada, in Belgien könnte diese angeborene Intoleranz vielleicht einmal zur Spaltung des Landes führen. Ich selbst habe zehn Jahre lang in der Schweiz, genauer gesagt in Zürich, gelebt und gearbeitet. In der Schweiz gibt es vier Sprachen: Deutsch, Französich, Italienisch und Rätoromanisch. Im Prinzip kommen die Schweizer damit gut klar. Die italienischsprachigen wechseln in der Regel problemlos ins Deutsche oder Französische und die Rätoromanen fühlen sich wohl in ihrer kleinen Gruppe die niemand versteht und sind sprachlich gesehen ebenfalls wechselbereit. Mit den Westschweizern und ihrer französischen Sprache ist es jedoch anders. Wenn sie es mit anderssprachigen Schweizer Bürgerinnen und Bürgern zu tun kriegen, sprechen sie stur nur französich. Selbst wenn sie der deutschen oder italienischen Sprache mächtig sind und selbst dann, wenn ein Gespräch damit unmöglich wird. Bemerken sie jedoch – wie in meinem Fall – dass es sich um Nicht-Schweizer handelt, wechseln sie durchaus ihren Sprachmodus. Landesinnere Geschäftsbesprechungen laufen in der Regel immer mindestens zweisprachig ohne Übersetzung ab, in Französisch und Deutsch. Stellt sich jedoch heraus, dass alle des Französischen mächtig sind, gibt es keine Gnade. Positiv ist jedoch zu vermerken, dass die Westschweizer im Gegensatz zu den Franzosen im technischen Bereich englische Fachbegriffe benutzen. Der Deutschschweizer ist mit seinen Adaptionserscheinungen sogar noch weiter fortgeschritten. Torwart heisst z.B. ganz offiziell “goali” oder auch “d´r goali”, man spielt “´s match” allerdings nicht mit “ä” sondern mit “a” ausgesprochen, ebenfalls mit “a” der deutschweizer Elfmeter: “penalty”. Vielleicht ist Fussball ja tatsächlich dass allesverbindende Element. Und vielleicht könnte es gelingen, die oberste kanadische Sprachpolizistin mit diesem Trick integrationsfähiger zu machen.

Pommes, Käse und Soße drüber (30-8-2011)

Julian aus Ravensburg: “Ich glaube, das hilft dir jetzt nicht wirklich. Aber nach meiner ersten Poutine war ich auch (noch) nicht gerade begeistert. Vielleicht kommts ja noch.”

Andreas aus Köln: Dier Idee mit dem Blog ist klasse, ich bin ganz begeistert. Ne schöne Jrooß us Kölle! (26-08-2011)

Karin aus Marbach: Dein Blog ist zu meinem allabendlichen Betthupferl geworden. . Danke! (25-08-2011) Trapperbrot aus dem Blog-Haus (24-8-2011)

Edith aus München: “Woher nehmen Indianer eigentlich Backpulver?” Ganz einfach, liebe Edith: Sie reiben Elch- und Hirschgeweihe ganz fein, stampfen es mit dem Mörser klein und mischen es dann dem Mehl bei. Das geriebene Geweih trägt zur richtigen Konsistenz des Bannock-Teigs bei. Außerdem vermute ich mal, dass es salzhaltig ist (deshalb Hirschhornsalz). Sollte also jemand auf die Idee kommen, den Bannockteig mit geriebenem Elchgeweih zu backen: Entsprechend weniger Kochsalz vewenden.

Peter aus Sherbrooke/Québec: Wir haben übrigens beide gleich das Bannock-Rezept ausprobiert. Werde ich wahrscheinlich vermarkten. Ich habe auch Laurette vorgeschlagen, eine neue Edition des Sauerzehcocktails zu kreïeren, weiss aber leider nicht, wo man günstig einige second-foot Sauerzehen auftreiben kann. Laurette hat sich auch bisher wenig enthusiastisch gezeigt, was du bitte nicht persönlich nehmen solltest.

“Achtung, Stinktier-Alarm!” (23-8-2011)

Silke aus Essen: “Einen Skunk wirst du nicht los. Ich glaube, der Kanadier an sich besitzt eine hohe Skunkkompetenz und wenn der schon nicht weiter weiss..Ich als europäische Normalbiologin würde mich fragen, welche Feinde hat er, wie komme ich an das Fell von nem Feind und würde das dann großräumig im mein Anwesen verteilen. Aber darauf wäre der gemeine Kanadier auch schon gekommen. Also, diesbezüglich bin ich wohl keine Hilfe. Vielleicht hilft ein bisschen Humor (obwohl, der Tomatensaft war schon nicht schlecht.) Schon Walt Disney wusste, dass man Skunks nicht los wird. Hier eine der Geschichten von Pepe auf Youtube.

Edith aus München: “Vielleicht kann man Stinktiere mit surströmming dem angeblich schlimmsten Gestank aus geöffneter Dose – vertreiben. Gegessen hab ich ihn mit gekochten Kartoffeln, gedünsteten Zwiebeln, eingerollt in tunnbröd.” Da Edith Schweden-Kennerin ist, gehe ich davon aus, dass sie diesen Anti-Stinktipp auch von dort mitgebracht hat. In Kanada habe ich bisher weder surströmming noch tunnbröd im Laden gesehen.

Elke aus Town of Mount-Royal: “Mit dem Skunk-Artikel stimme ich gar nicht ueberein, Wir haben eine goldige Skunkmama unter unserem Geraeteschuppen, die da jedes Jahr ihre Babys bekommt, unsere abgenagten Huehnerknochen frisst (auch mal abends vor unseren Augen, mit unserem fetten Outdoor-Kater gut befreundet zu sein scheint und NOCH NIE gesprueht hat. Das tun die doch auch nur, wenn sie sich bedroht oder angegriffen fuehlen. Also, wir lieben unseren Skunk.”

“Elvis war in unserem Dorf” (20-8-2011)

Volker aus Pforzheim: “Wie sehr werden deine Geschichten von mir aufgenommen. Finnegan’s Flohmarkt zum Beispiel. Nach dem Lesen überfiel mich eine Sehnsucht nach Hudson, mein Herz schlug in einem anderen Rhythmus. Ich ging in mein Wohnzimmer, schaute meine bei Finnegan’s gekauften kanadischen Utensilien an, fuhr mit der Hand über manche, war dankbar, acht Jahre in Kanada gelebt zu haben, gleichzeitig begleitet von traurigen Gefühlen, weil mir das reale Kanada fehlt. Es wird Zeit, wieder über den Atlantik zu fliegen. Einmal in Kanada gewesen, kann lebenslang nicht mehr ausgeblendet werden – ein Lebensschatz eben.”

Stefan aus Köln: Habe gleich abonniert und alle Geschichten gelesen. Sehr schön! Finde ich prima, dass Du das machst. Freue mich schon auf die nächsten Posts. (18-08-2011)

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